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SV Drensteinfurt feiert durch Tor in der Nachspielzeit den ersten Saisonsieg

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Von: Rainer Gudra

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Markus Fröchte erzielte in der Nachspielzeit das Siegtor für den SV Drensteinfurt.
Markus Fröchte erzielte in der Nachspielzeit das Siegtor für den SV Drensteinfurt. © Rusche, Michael

Im Kellerduell beim TuS SG Oestinghausen feierte der SV Drensteinfurt mit 3:2 (0:1) den ersten Dreier in dieser Spielzeit. Das entscheidende Tor erzielte Markus Fröchte in der zweiten Minute der Nachspielzeit – und das nach einem 0:2-Rückstand.

Lippetal – Der SV Drensteinfurt ist endgültig in der Saison der Fußball-Bezirksliga (7) angekommen. Eine Woche nach dem ersten Punktgewinn durch das 2:2 daheim gegen Freckenhorst hat sich das Team von Thorsten Heinze auch den ersten Sieg gesichert. Im Kellerduell beim TuS SG Oestinghausen feierte der SVD mit 3:2 (0:1) den ersten Dreier in dieser Spielzeit. Das entscheidende Tor erzielte Markus Fröchte in der zweiten Minute der Nachspielzeit – und das nach einem 0:2-Rückstand. „Wir haben uns in der ersten Halbzeit schwer getan, am Ende ist der Sieg aber verdient“, meinte der SVD-Trainer. „Es wäre schön, wenn wir mal in Führung gehen würden, aber vielleicht brauchen wir diesen Druck.“

In der ersten Halbzeit hatte der SVD Probleme, „weil uns Oestinghausen spielen lassen hat“, wie Heinze sagte, und die Gastgeber immer wieder lang geschlagene Bälle auf ihren Stoßstürmer Niklas Senk spielte. Der SVD geriet schließlich durch einen von Nils Kröger verursachten und von Nick Weber verwandelten Foulelfmeter in Führung. Und nur drei Minuten nach dem Seitenwechsel erzielte Senk das 2:0, „weil wir da mal wieder geschlafen haben“, wie Heinze meinte. Der reagierte nach 60 Minuten, vollzog drei Wechsel und stellte taktisch auf mehr Offensive um. „Plötzlich war das Feuer wieder da. Wir haben Druck ausgeübt, und dem hatte Oestinghausen nicht mehr viel entgegenzusetzen.

Um aus dem Spiel heraus Tore zu erzielen, reichte es nicht. Aber die drei „ruhenden Bälle“, die zu den Toren führten, entsprangen aus dem starken Druck. Dennis Popil verwandelte zunächst einen an Falk Bußmann verursachten Foulelfmeter (69.), elf Minuten später behielt er erneut die Nerven und traf mit einem Handelfmeter. In der dritten Minute der Nachspielzeit nahm TuS-Torhüter Niklas Riese einen bewusst gespielten Rückpass 15 Meter vor seinem Kasten mit den Händen auf – es gab indirekten Freistoß im Oestinghauser Strafraum. Andre Carreira spielte den Ball zurück auf Markus Fröchte, der die Kugel links oben im Netz versenkte. „Er wusste genau, wohin er schießt“, lobte Heinze seinen Kunstschützen.

Bereits am Freitag kann der SV Drensteinfurt weiter in Richtung Mittelfeld klettern. Voraussetzung ist ein Sieg im vorgezogenen Heimspiel gegen den Landesliga-Absteiger SV Hilbeck, der ebenso wie der SVD vier Punkte auf dem Konto hat

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