Bockum-Hövels Erfolgsserie gegen Beckum gerissen

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Bockum-Hövels S teven Farchmin stoppt den Ball vor einem Beckumer.

Hamm - Die Serie ist gerissen. Nach acht Spielen in Folge ohne Niederlage musste sich die SG Bockum-Hövel dem Bezirksliga-Spitzenreiter SpVg Beckum mit 0:2 (0:0) geschlagen geben. Dabei wurde der Spielverlauf auf den Kopf gestellt, denn es waren die Gastgeber, die über 90 Minuten die spielerisch klar bessere Mannschaft waren und auch deutlich mehr Torgelegenheiten besaßen.

„Jungs, Kopf hoch“, versuchte Bockum-Hövels Kapitän Marc-Andre Wohlrath seine Mitspieler direkt nach dem Abpfiff aufzubauen, und auch Trainer Markus Matzelle lobte sein Team für ein klasse Spiel. „Ein großes Kompliment an die Mannschaft, die eine herausragende erste Hälfte geboten hat. Wir haben die Partie bestimmt. Beckum hatte aus dem Spiel heraus nicht eine Chance.“

Schnell zeigte sich, dass sich die Sport-Gemeinschaft gegen den Tabellenführer einiges vorgenommen hatte. Die Gastgeber zeigten einen großen Laufaufwand, stellten immer wieder Überzahl in Ballnähe her und scheuten keinen Zweikampf. Binnen einer Minute ergaben sich drei hundertprozentige Chancen für die Hausherren. Zunächst landete ein Freistoß von Mike Kaczor am Pfosten. Und nach Ecken waren es Schroth und Farchmin, die ihren Meister in SpVg-Keeper Horstmann fanden (26.). Ihm alleine hatten es die Beckumer zu verdanken, dass sie nicht mit einem klaren Rückstand in die Kabine gingen. „Der Torwart hat überragend gehalten“, lobte auch Markus Matzelle. „Aber eigentlich müssen wir zur Halbzeit mit 3:0 führen.“

Die mangelnde Effektivität der Bockum-Höveler wurde kurz nach dem Seitenwechsel bestraft. Simon Schroth ging an der Strafraumgrenze zu ungestüm in einen Zweikampf mit Okan Katirci, so dass Schiedsrichter Patrick Holz (Münster) auf den Punkt zeigte. Beckums Torjäger Matteo Fichera ließ sich diese Chance nicht entgehen und verwandelte den Strafstoß sicher (50.). Die SG zeigte sich vom 0:1 nicht geschockt, kombinierte weiter stark in der Offensive und erspielte sich weitere Möglichkeiten durch Michael Mryka (52., 68.) und Schroth (54.). Gerade als die Sport-Gemeinschaft ihre Schlussoffensive einläuten wollte, sah Mirko Müller nach seinem zweiten taktischen Foul die Ampelkarte (77.). Und als Daniel Jaspert nach einem Konter Stefan Küritz zum 0:2 überlupfte, war die Begegnung endgültig entschieden.

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