Handball

ASV Hamm-Westfalen zieht gegen Großwallstadt in die dritte DHB-Pokalrunde ein

Gerrit Genz gewann mit dem ASV gegen Großwallstadt.
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Gerrit Genz gewann mit dem ASV gegen Großwallstadt.

Starke 15 Minuten nach der Pause reichten Handball-Zweitligist ASV Hamm-Westfalen in einem ansonsten ausgeglichenen Spiel, um gegen Ligakonkurrent TV Großwallstadt in die dritte Runde des DHB-Pokals einzuziehen. Am Ende setzte sich das Team von Trainer Michael Lerscht vor 467 Zuschauern in der Westpress Arena verdient mit 33:29 (15:15) durch.

Hamm – Die Partie begann mit 15-minütiger Verspätung. Der Grund: Die Gäste standen im Stau und fuhren erst eine knappe Stunde vor Spielbeginn an der Westpress Arena vor. Auf Seiten der Hammer gesellte sich zu Rechtsaußen Tim Wieling und Spielmacher Sören Südmeier, die aufgrund von grippalen Infekten bereits ihre Teilnahme an der Meisterschaftspartie gegen die HSG Nordhorn-Lingen verpasst (Wieling) beziehungsweise ohne Einsatz auf der Bank gesessen (Südmeier) hatten, auch noch Abwehrspezialist Markus Fuchs – ebenfalls mit Grippesymptomen. Fabian Huesmann war auch nicht zu 100 Prozent fit. Dafür ergänzten Kreisläufer Lars Kooij und der Rückraumlinke Noah Moussa den Kader.

Für die Startformation von Michael Lerscht bedeutete die personelle Lage zunächst einmal im Vergleich zum Samstagsspiel nur eine moderate Veränderung. Der Trainer ließ mit Felix Storbeck für Vladimir Bozic im Tor beginnen. Und auf dem Feld durften die Neuzugänge Alexander Reimann auf Rechtsaußen und Matej Mikita für Fuchs in der Deckung beginnen.

Auf der Platte ließen es beide Mannschaften ruhig und bedacht angehen, Es entwickelte sich so eine ausgeglichene Partie, in der auf Seiten der Gäste vor allem der Ex-ASVer Savvas Savvas die Initiative übernahm – auf der anderen Seite hatten die Hammer in Marian Orlowski ihren Gegenpol zu dem wurfgewaltigen Griechen auf der linken Angriffsseite.

Mitte der ersten Halzeit setzten sich die Hammer nach dem ersten Treffer durch Gerrit Genz mit zwei Toren ab (7:5/14.). Doch was folgte, war ein 5:1-Lauf der Gäste, die kurz darauf sogar beim 11:14-Zwischenstand mit drei Treffern vorne lagen (25.). Ein Zwischentief, das bis zur Pause wieder bereinigt war. Mit 15:15 ging es in die Kabine – und auf beiden Seiten mit Luft nach oben.

Mit einer deutlich verbesserten Körpersprache und wesentlich mehr Engagement in der Deckung erwischten die Gastgeber nach dem Wechsel einen Blitzstart. Dreimal Huesmann, der jetzt auch auf der Platte stand, und zweimal Jan Pretzewofsky: Nach 35 Minuten führte der ASV plötzlich mit vier TS (20:16).

Kurz darauf nahm Gästecoach Bader seine zweite Auszeit. An der nun entfachten Spielfreude der Hausherren änderte das nichts. Nur fünf weitere Minuten später hatte sich der Vorsprung bereits auf sieben Treffer erhöht (24:17/40.).

Doch die klare Führung ließ die Gastgeber in der Folge zu sorglos agieren. Im Abschluss fehlte plötzlich die Entschlossenheit – und als Savvas den fünften Gästetreffer in Folge einnetzte, war der Vorsprung wieder auf zwei Tore geschrumpft (26:24/49.). Eine Serie, die erst Dani Baijens mit einem sehenswerten Kempa zum 27:24 beendete. Danach gerieten die Gastgeber nicht mehr in Gefahr und brachten den Erfolg sicher nach Hause.

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