HSV steht gegen Neuenkirchen unter Zugzwang

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Nach der Niederlage in Stadtlohn nun gegen Neuenkirchen gefordert: Nils Kisker.

Hamm - Keine Spiele, kein Rhythmus, keine Punkte? Letzteres will der vom Abstieg bedrohte Fußball-Oberligist Hammer SpVg in seinem ersten Pflicht-Heimspiel des Jahres tunlichst verhindern. Einfach wird das nicht. Denn zu Gast in der Evora Arena ist am Sonntag (15 Uhr) kein Geringerer als der Tabellendritte SuS Neuenkirchen.

Nach Absage der Heimbegegnungen gegen den SV Schermbeck und die SpVgg. Erkenschwick sieht es diesmal zumindest so aus, als könne die HSV spielen; der Jahrzehnte alte Rasenplatz in der Arena wurde unter der Woche gewalzt. Wie gut die HSV spielen kann – darüber kann Trainer Ferhat Cerci allenfalls spekulieren. „Wegen der vielen Ausfälle wissen wir nicht, wo wir stehen“, sagt der 34-Jährige. Testspielgegner waren laut Cerci kurzfristig nicht zu bekommen. Immerhin haben einige Akteure am vergangenen Wochenende in der U 23 Matchpraxis gesammelt. Allzu erfreulich war das indes nicht: Innenverteidiger Damir Kurtovic sah bei der 1:4-Pleite gegen den TuS Haltern Gelb-Rot und fehlt daher der Oberliga-Elf.

Ob Cerci, dem sonst alle Akteure zur Verfügung stehen, darüber hinaus personelle Veränderungen gegenüber der spielerisch erschreckenden 1:2-Niederlage beim SuS Stadtlohn vornehmen wird, ließ er mit Verweis auf das Abschlusstraining offen. „Wegen der schwachen Leistung müsste ich die halbe Mannschaft auswechseln. Aber es wird keine drastischen Änderungen geben. Ein schwaches Spiel kann immer passieren. Die Jungs sollen die Chance bekommen, das wieder gut zu machen. Und die sollten sie nutzen“, sagt der Trainer. Das sollten sie in der Tat, denn die Partie hat für die HSV richtungweisenden Charakter. Verliert die Mannschaft gegen Neuenkirchen, droht der Sturz auf einen Abstiegsplatz. Und sieben Tage später geht es dann zum Zweiten TSG Sprockhövel. „Wenn ich die Tabelle sehe, mache ich mir so meine Gedanken. Aber keine Sorgen, denn ich bin 100-prozentig davon überzeugt, dass wir das schaffen“, beteuert Cerci. „Wir müssen gegen Neuenkirchen an unsere Leistungsgrenze gehen. Wir müssen Kampf und Leidenschaft zeigen.“

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