Effenberg: „Ich habe immer gerne in der Halle gespielt“

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Stefan Effenberg stellte sich vor der Auslosung des 20. Warsteiner Masters gerne den Fragen von Frank Schnürch vom Hellweg-Radio.

Warstein -  „Bayern München.“ – Stefan Effenberg hatte die Lacher im Publikum auf seiner Seite, als er während der Auslosung zum „Warsteiner Masters“ den Rekordmeister in die Gruppe Warsteiner Isenbeck Malz loste.

Der „Tiger“, seit fünf Wochen Trainer des SC Paderborn 07 meisterte seine Aufgabe als „Glücksfee“ zur 20. Auflage des größten westfälischen Hallenturniere für Amateure mindestens genau so souverän wie das obligatorische Interview vor den zahlreichen gespannten Vereinvertretern. „Ich habe immer gerne in der Halle gespielt“, erzählte der gebürtige Hamburger aus seiner Zeit als Jugendspieler in der Hansestadt. „Das Profi-Hallenmasters hat richtig Spaß gemacht“, erinnerte sich Effenberg an die Zeiten zurück, als fünfstellige Zuschauerzahlen in die Hallen in Dortmund, München, Frankfurt und Berlin strömten.

„Kenne ich.“ Lokale Ortskenntnis stellte Effenberg unter Beweis, als der BV Bad Lippspringe gezogen wurde, Den SV Lippstadt 08 brachte er sofort mit Karl-Heinz Rummenigge in Verbindung, auch wenn ihm die korrekte Aussprache des einen oder anderen Vereins leichte Probleme bereitete. „Beim nächsten Mal geht das leichter“, scherzte Turnierchef Dieter Bethlehem. „Versprochen, ich bin dann wieder hier.“ Nicht nur für diese Aussage erntete Effenberg Applaus.

Zu seiner Intention, beim Zweitligisten SC Paderborn 07 anzuheuern, erklärte Effenberg: „Ich hatte mir gesagt, dass der erste Schuss sitzen muss. Nach meinem ersten Gespräch mit den Herren Born und Finke war mir klar, dass ich den Vertrag unterschreiben werde.“ Er habe schnell den Eindruck gewonnen, dass sich die Zukunft beim SC Paderborn positiv gestalten lasse. Die Menschen in Paderborn und Umgebung hätten ihn sehr freundlich empfangen. Die Entwicklung der Mannschaft mache er nicht unbedingt an den Ergebnissen fest. „Kritiker könnten sagen, wir hätten vier Punkte mehr auf dem Konto haben können. Denen kann ich nur sagen, die Saison ist noch nicht zu Ende. Wir werden Stück für Stück arbeiten. Mein Ziel ist es, jeden einzelnen Spieler zu verbessern. Ich bin überzeugt, dass mir das gelingen wird. Die Qualität im Kader ist auf jeden Fall vorhanden.“ Der 47-Jährige betonte jedoch, dass er kein Zauberer sei. „Unten raus kommen werden wir auf jeden Fall“, sagte Effenberg mit dem Brustton der Überzeugung.

Als wohl besten Trainer, den er in seiner aktiven Laufbahn erlebt habe, bezeichnete der Ex-Nationalspieler Ottmar Hitzfeld, führte als Kriterium den wichtigen Punkt Menschenführung an.

Stefan Effenberg lost Warsteiner Masters aus

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