HSV startet in Erndtebrück – Glöden geht nach der Saison

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Verlässt die Hammer SpVg nach der Saison: Oliver Glöden (links).

HAMM -  Es geht wieder los: Mit der Partie beim TuS Erndtebrück setzt der Fußball-Oberligist Hammer SpVg bereits am Samstag (14.30 Uhr/Pulverwaldkampfbahn) die Punktspielrunde fort. Die Erinnerungen der Hammer an die Mannschaft aus dem Siegerland könnten besser kaum sein, denn im Hinspiel feierten sie einen beeindruckenden 3:1-Erfolg.

HSV-Coach Goran Barjaktarevic warnt seine Spieler davor, das Hinspiel als Maßstab zu nehmen. „Den Sieg können wir als Beweis ansehen, dass man Erndtebrück schlagen kann, wenn man engagiert spielt. Wer behauptet, wir sind deswegen Favorit, ist ein Fall für die Psychiatrie. Das ist ein ganz neues Spiel in Erndtebrück“, sagt der 44-Jährige vor der längsten Auswärtsfahrt der Saison und verweist auf die imposante Heimbilanz des punktgleichen Tabellennachbarn. Keine andere Mannschaft der Liga hat im eigenen Stadion weniger Tore kassiert (4).

Die HSV geht mit dem Rückenwind einer nach Ergebnissen erfolgreichen Vorbereitung (fünf Siege, zwei Niederlagen) in das Spiel – allerdings nicht mit vollem Kader. Sefa Arslan, Thanh-Tan Tran, Ferhat Cerci und Eymen Brahim sind verletzt und fallen aus. Hinter Daniel Schaffer (Schmerzen in der Hüfte) steht ein Fragezeichen. Rouven Meschede ist wegen Trainingsrückstandes keine Option. „Die Situation ist zwar nicht optimal, aber es ist alles machbar, wenn die Jungs konzentriert sind. Ich will, dass sie in der Rückrunde zeigen, dass sie es besser machen wollen. Wenn sie das schaffen, wird sie die Tabelle belohnen“, sagt Barjaktarevic.

Oliver Glöden wird die Hammer SpVg nach Saisonende verlassen. Der Mittelfeldakteur wird ab Sommer mit dann 36 Jahren den Bezirksligisten Warendorfer SU trainieren. Der Abgang ist keine Überraschung, denn Glöden spielte in den Planungen von HSV-Trainer Barjaktarevic keine Rolle mehr. „Wir versuchen, ein stabiles Team für die nächsten zwei, drei Spielzeiten aufzubauen. Mit einem 35-Jährigen kann man für ein solches Konzept nicht planen. Darüber haben wir offen und vernünftig gesprochen“, sagte Barjaktarevic. Glöden, der in der Saison 2011/12 zur HSV stieß, stand in dieser Spielzeit bisher lediglich in Eröffnungspartie bei RW Ahlen in der Anfangsformation. Im weiteren Verlauf der Hinrunde wechselte Barjaktarevic ihn nur dreimal ein. - sst

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