Starke Leistung der Eisbären bei 2:5-Niederlage

DUISBURG -  Dass es bei den Füchsen in Duisburg nicht viel zu holen gibt, war den Hammer Eisbären schon vor dem ersten Bully klar gewesen. Dass sie sich beim Spitzenreiter aber so gut verkaufen würden, damit hatte niemand gerechnet. Nach starken 60 Minuten mussten sich die Gäste beim EV lediglich mit 2:5 (0:1, 2:2, 0:2) geschlagen geben – entsprechend zufrieden war Trainer Daniel Galonska. „Defensiv haben wir gut gestanden und die Räume eng gemacht. Dadurch hatte es Duisburg schwer, zu kombinieren“, so der Coach.

Wie erwartet, wurden die Hammer vor allem in der Defensive gefordert und versuchten, durch Konter für Entlastung zu sorgen. Dies gelang den Gästen aber anfangs viel zu selten, so dass die Gastgeber klar spielbestimmend waren. Dennoch dauerte es bis zur 20. Minute, ehe den Duisburgern der 1:0-Führungstreffer gelang – aus Sicht der Eisbären kurz vor der Sirene zur ersten Drittelpause natürlich überaus unglücklich. Dominik Lascheit hatte die Scheibe auf Jan-Niklas Pietsch gepasst, und der traf mit einem Schlagschuss zum 1:0 (20.) – unhaltbar für den ansonsten starken Thomas Mende im Hammer Gehäuse.

Im zweiten Durchgang erhöhten die Gastgeber in Überzahl durch Andre Huebscher (24.) zwar auf 2:0, doch geschockt waren die Eisbären dadurch keineswegs. Oliver Kraft markierte auf Vorlage von Igor Furda und Nemanja Vucurevic den 2:1-Anschlusstreffer (32.). Und auch auf das 3:1 der Duisburger durch Kevin Orendorz (34.) hatten die Hammer eine Antwort parat, verkürzten nur eine Minute später durch Christoph Ulrich nach Pass von Tim Pietzko auf 3:2 (35.) und zeigten damit, dass die Duisburger spielerisch zwar stärker, die Eisbären aber kämpferisch auf beeindruckende Weise dagegen hielten.

Im letzten Durchgang ließ dann aber bei den Hammern die Konzentration nach. So erhöhten Raphael Joly (43.) und Lars Grözinger (54.) noch auf 5:2 für den Tabellenführer. - WA

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