Standortbestimmung für die Hammer Eisbären

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Eine schwere Aufgabe wartet auf die Hammer Eisbären gegen Ratingen.

HAMM - Mit dem brisanten Thema Eishalle will sich Daniel Galonska, Trainer der Hammer Eisbären, in diesen Tagen nicht beschäftigen. „Ich bin schon in der gesamten Saison gut damit gefahren, dass ich mich ganz auf meine Aufgabe als Coach konzentriere“, betont Galonska.

Dennoch will er mit seiner Mannschaft dazu beitragen, dass der Sport in Hamm weiter öffentlich ein gutes Bild abgibt. „Wenn wir in der Pokalrunde erfolgreich abschneiden, wird die Außendarstellung sicherlich besser sein“, meint der Trainer. Deshalb hat er seiner Mannschaft auch ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: „Wir wollen einen der beiden ersten Plätze belegen.“

Sicherlich kein leichtes Unterfangen, zumal die Hammer in den vergangenen Wochen mit Karl Jasik, Daniel Tsakalidis, Dino Gomba, James Karl Ross und Kai Erlenhardt gleich fünf Spieler verloren haben. An diesem ersten Wochenende steht gleich eine Standortbestimmung für die Eisbären an. Am Freitag, treten sie um 20 Uhr bei den Ratinger Ice Aliens an, am Sonntag erscheint um 18.30 Uhr der Neusser EV in der Halle am Maximilianpark. „Ratingen und Neuss sind sicherlich zwei der stärkeren Kontrahenten“, erklärt Galonska. Was die Eisbären schon in der Vorrunde der Oberliga West deutlich zu spüren bekamen. Gegen die Ice Aliens wurden gleich alle vier Spiele verloren. „Das wurmt natürlich“, meint der Eisbären-Coach. „Deswegen haben wir uns fest vorgenommen, sie jetzt endlich einmal zu schlagen.“ Ob Galonska noch mit personellen Verstärkungen rechnen kann, wird er, wenn überhaupt, erst kurzfristig erfahren. „Ein Neuzugang ist wohl im Anflug, doch weiß ich nicht, ob er rechtzeitig spielberechtigt sein wird“, so der Coach. Immerhin hat Christoph Ulrich seine Bauchmuskelverletzung auskuriert und will es in Ratingen wieder versuchen. „Ibrahim Weißleder ist noch gesperrt. Und die Förderlizenzspieler stehen uns an diesem Wochenende leider nicht zur Verfügung, weil sie mit Iserlohn selbst zweimal auf dem Eis stehen“, erklärt der Coach, der dennoch drei komplette Reihen aufbieten kann. Und durchaus zuversichtlich ist. „Zum Ende der Oberliga-Endrunde haben wir im defensiven Bereich einen sehr stabilen Eindruck gemacht. Jetzt müssen wir noch ein bisschen an der Offensive feilen“, meint Galonska, der in diesen Tagen das Training entsprechend gestaltet. - P.Sch.

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