SSV-Volleyballer spielen um letzte Aufstiegschance

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In starker Form: Felix Hinkelmann (links).

HAMM -  Zum letzten Auswärtsspiel dieser Saison treten die Oberliga-Volleyballer des SSV Hamm am Samstag um 19 Uhr beim SV Blau-Weiß Aasee an. Für beide Teams handelt es sich um ein regelrechtes „Qualifikations-Endspiel“: Nur der Sieger hat am letzten Spieltag noch eine Chance, den direkten Aufstieg oder die Runde zur Regionalliga zu erreichen.

Tabellarisch sind die Münsteraner (22 Punkte/Platz 4) leicht im Vorteil gegenüber den Südenern (21/5). Der Tabellendritte Telekom Post SV Bielefeld (24) spielt am Wochenende beim ungeschlagenen Tabellenführer VV Humann Essen III. Gelingt dem SSV erneut ein „Dreier“, dann bestehen berechtigte Hoffnungen, vor dem letzten Spieltag an Aasee vorbei- und mit Bielefeld gleichzuziehen. Im direkten Vergleich mit den Münsteranern wäre dies „gerecht“, denn die Südener verloren sechs Punkte durch den Rückzug von Iserlohn. Aasee hatte gegen die Sauerländer einige Zähler liegen gelassen, stünde in der eigentlichen Tabelle also deutlich hinter dem SSV.

Dass die Südener gut mit dem Druck eines Entscheidungsspiels umgehen können, zeigte der starke und selbstbewusste Auftritt in Coesfeld. Mit der dort gezeigten Leistung und der niedrigen Fehlerquote kann die Hürde Aasee durchaus genommen werden. Mit Nico Meyer und Sascha Hennig kehren am Samstag zwei Spieler in den kleinen Kader zurück.

In der Aasee-Sporthalle soll der zuletzt deutlich verbesserte Aufschlag eine erste Basis für den Sieg bilden, die resultierenden Blockerfolge nach erschwertem gegnerischem Aufbau waren gegen Coesfeld ein Faustpfand. Darüber hinaus zeigt sich die Mannschaft seit einigen Wochen in bester und leidenschaftlicher Abwehrlaune – ein Umstand, der im Wesentlichen der Rückkehr des lange verletzten Felix Hinkelmann zuzuschreiben ist. „Seine Einsatzfreude reißt alle anderen Mannschaftsmitglieder mit, seine Annahmeleistung ist in den letzten Wochen sehr konstant geworden“, sagt Spielertrainer Magnus Schroer. - mag

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