Fußball-Oberliga

So hat die Spruchkammer über den Protest des ASC 09 Dortmund entschieden

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Die Verbandsspruchkammer hat am Donnerstagabend über den Einspruch des ASC 09 Dortmund gegen das 0:1 gegen den FC Schalke 04 II entschieden. Das bedeutet das Urteil für den Fußball-Oberligisten Hammer SpVg.

Hamm - Aufatmen bei der Hammer SpVg: Der ASC 09 Dortmund, einer der ärgsten Konkurrenten im Kampf um den Aufstieg in die Fußball-Regionalliga, ist mit seinem Einspruch vor der Spruchkammer in Kaiserau gescheitert.

Noch während der Verhandlung nahmen die Dortmunder ihren Einspruch zurück. Die Aussichten auf Erfolg seien zu gering gewesen. So ersparte es sich der Klub, die kompletten Verfahrenskosten tragen zu müssen.

Grund für den Protest war eine Szene in der 85. Minute im Spiel gegen die Schalker. Ein Gästeakteur hatte zweimal die Gelbe Karte gesehen, ohne zunächst den Platz verlassen zu müssen. Erst 40 Sekunden später zeigte der Unparteiische dem Schalker nach einem Hinweis seines Assistenten auch die Rote Karte. Ein Regelverstoß des Schiedsrichters. Für die Spruchkammer aber kein ausreichender Grund, um das Spiel neu anzusetzen. Der ASC, so die Spruchkammer, hätte beweisen müssen, dass er in diesen 40 Sekunden "mit hoher Wahrscheinlichkeit" ein Tor erzielt hätte.

Die Tabelle bleibt nach dem 28. Spieltag unverändert. Lippstadt führt mit 57 Punkten, es folgen der ASC 09 und Kaan-Marienborn mit je 56 Punkten, die Hammer SpVg mit 53 sowie Haltern mit 51 Zählern. Der ASC 09 hat jedoch nur noch ein Spiel vor der Brust. Mit zwei Siegen - am Montag bei Schlusslicht Gütersloh und am Sonntag, 27. Mai, zuhause gegen Kaan-Marienborn - belegt die HSV mit dann 59 Punkten definitiv einen der beiden Aufstiegsplätze, da sie das beste Torverhältnis aller Aufstiegskandidaten hat.

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