Zusage unter Vorbehalt: Degelmann bleibt in Wiescherhöfen

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Steven Degelmann bleibt wohl Trainer des TuS Wiescherhöfen.

Hamm - Für Manfred Roland ist die Sache klar: Steven Degelmann bleibt Trainer des Fußball-Bezirksligisten TuS Wiescherhöfen, verkündete der Vorsitzende am Montag. „Es ist alles top. Deshalb gibt es gar keinen Grund, irgendwas zu ändern“, sagte Roland und lobte die „ehrliche, geradlinige Art“ des Coachs sowie dessen Fähigkeit, Spieler weiterzuentwickeln.

Für Degelmann selbst war die Sachlage derweil nach dem ersten Gespräch noch nicht ganz so eindeutig. An der grundsätzlichen Einigung ließ er keinen Zweifel und auch nicht daran, „dass es zwischen dem Verein und mir sehr gut passt. Der TuS ist immer mein erster Ansprechpartner.“ Doch aus seiner Sicht ist es derzeit erst „zu 90 Prozent“ sicher, dass er in der kommenden Saison weiter an der Wielandstraße sportlich das Sagen hat.

Der Grund für Degelmanns leichte Zurückhaltung ist keineswegs, dass er pokert. Vielmehr sind es mehrere kleinere, vornehmlich strukturelle Aspekte, die er umgesetzt beziehungsweise angestoßen sehen möchte, weil „sie meiner Meinung nach auch dem Gesamtverein gut tun würden“. Nicht zuletzt vor dem Hintergrund des „kleinen Umbruchs“, der den Klub erwartet angesichts der bevorstehenden Verschmelzung mit dem 1. FC Pelkum – die Fusionsversammlungen bei beiden Vereinen sind übrigens für den 12. Februar angesetzt.

So hat der 32-jährige Degelmann die Hintertür einen Spaltbreit offen gelassen. Doch die Tendenz geht nach zweieinhalb Jahren in Wiescherhöfen eindeutig Richtung erneutes „Ja-Wort“. Auch das Angebot eines höherklassigen Vereins könnte ihn nur dann locken, wenn es „absolut außergewöhnlich“ sei, betonte Degelmann. Alles spreche dafür, dass die letzten zehn Prozent ebenfalls noch ausgeräumt werden, „dass ich bleibe. Ich fühle mich wohl, es macht wirklich Spaß.“

Und Degelmann weiß darüber hinaus, dass es im Sinne einer vernünftigen Kaderplanung für die kommende Saison und der anstehenden Gespräche mit den Spielern wichtig ist, möglichst schnell – noch in der Winterpause – die letzten Details zu klären und endgültig Fakten zu schaffen. Aus seiner Sicht. Aus der des Vereins ist die Sache ohnehin bereits klar.

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