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ASV Hamm-Westfalen: Dresdner Antrag auf Spielverlegung der Partie am Mittwoch abgelehnt

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Von: Günter Thomas

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Rechnet nicht mit einer Spielabsage: ASV-Geschäftsführer Thomas Lammers.
Muss keinen neuen Spieltermin für die Partie gegen Dresden finden: ASV-Geschäftsführer Thomas Lammers. © Reiner Mroß

Update: 21.30 Uhr - Aufgrund von Coronafällen beim HC Elbflorenz Dresden, dem kommenden Gegner des Handball-Zweitligisten ASV Hamm-Westfalen, stand die Partie am Mittwoch (19.15 Uhr/Westpress Arena) lange auf der Kippe. Jetzt steht fest: Es wird gespielt.

Hamm – Das Rätselraten beim Handball-Zweitligisten ASV Hamm-Westfalen um die Austragung der Partie gegen den HC Elbflorenz Dresden am Mittwoch (19.15 Uhr/Westpress Arena) ist beendet. Aufgrund aufgetretener Coronafälle im eigenen Kader sowie im Trainer- und Betreuerteam hatten die Gäste bei der Handball Bundesliga (HBL) eine Verlegung der Begegnung beantragt. Diesem Antrag wurde nicht stattgegeben.

Am frühen Montagabend hatte sich ASV-Geschäftsführer Thomas Lammers, der sich im telefonischen Austausch mit der Handball Bundesliga (HBL) und den Verantwortlichen aus Dresden befand, noch verhalten optimistisch geäußert. „Wir gehen davon aus, dass wir spielen werden. Wir haben bislang jedenfalls keine anders lautende Information bekommen“, sagte er. Ein paar Stunden später stand dann auch offiziell fest: Dresden muss antreten.

Am Dienstag vor einer Woche erreichte den HC Elbflorenz der Laborbericht aus dem Krankenhaus Dresden Friedrichstadt, dass bei der regelmäßigen PCR-Testung mehrere Coronafälle aufgetreten sind. Einen Tag später wurden weitere Infektionen festgestellt. Danach begaben sich die komplette Mannschaft sowie das Betreuerteam um Trainer Rico Göde vorsichtshalber in häusliche Quarantäne. Die Partie gegen den TSV Bayer Dormagen am vergangenen Freitag musste abgesagt werden und ist für Mittwoch, 15. Dezember, mittlerweile neu terminiert.

Dresdens Manager Karsten Wöhler hatte am Wochenende zudem bei der HBL beantragt, das Spiel in Hamm und die folgende Heimbegegnung gegen Nordhorn zu verlegen, da das gesamte Trainerteam von Infektionen betroffen sei. Allerdings „berechtigt ein krankheitsbedingter Ausfall des Trainerteams nach den aktuell gültigen HBL-Regelungen nicht zu einer Spielverlegung“, begründete die HBL ihre Entscheidung.

Am Montag wurden alle gesunden Dresdner Spieler erneut negativ getestet. Sie gelten somit als spielfähig, da es „sich derzeit auch nicht um eine unklare Infektionslage“ handelt, so die HBL in ihrer Begründung weiter.

Laut Reglement, das bereits in der vergangenen Saison zur Anwendung gekommen war, ist eine Absetzung nur rechtens, wenn mehr als 50 Prozent der vertraglich gebundenen Spieler des Bundesligakaders mit dem Virus infiziert sind. Verletzungen spielen dabei keine Rolle. In Dresden scheint das derzeit nicht der Fall zu sein – auch wenn das Team sicher geschwächt anreisen wird.

Eine Situation, die die ASVer aus der vergangenen Saison noch sehr gut kennen, als sie selbst betroffen waren und mit nur sieben Akteuren des Zweitligakaders beim TuS N-Lübbecke antraten.

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