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Nach Spielabbruch in Uentrop: Zwei Spieler für Monate gesperrt - die Spielwertung steht fest

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Von: Benedikt Ophaus

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Spielabbruch Themenbild.
Einen Spielabbruch gab es am Sonntag in der Fußball-Kreisliga A. © dpa

[Update: 28. März] Der Spielabbruch in der Fußball-Kreisliga-A-Partie zwischen dem TuS Uentrop II und dem VfK Weddinghofen hat Konsequenzen.

Hamm - Die am 18. Spieltag der Fußball-Kreisliga A (1) abgebrochene Partie des TuS Uentrop II gegen den VfK Weddinghofen ist vom Kreissportgericht mit 2:0 Toren für die Gäste aus Bergkamen gewertet worden, weil der TuS durch das Verlassen des Spielfeldes für den Abbruch verantwortlich ist.

Zudem müssen die Uentroper 100 Euro Strafe zahlen. Für zwei Akteure des VfK gibt es für ihr Verhalten beim Abbruch lange Spielsperren. Der Spieler K. wurde wegen eines tätlichen Angriffs gegen einen Uentroper für 28, der Spieler Y. für das gleiche Vergehen für 36 Spiele gesperrt.

Meldung vom 18. März

Kurzzeitig sah es aus, als hätte das Sportgericht ein Urteil gefällt zum am 6. März abgebrochenen Fußball-Kreisliga-A-Spiel zwischen dem TuS Uentrop II und VfK Weddinghofen. Denn die Partie war für Dienstag, 29. März, neu angesetzt worden.

„Ein Fehler“, räumte Staffelleiter Friedhelm Wittwer ein und setzte das Spiel wieder ab. Das Sportgericht nehme noch Aussagen auf. Beim Stand von 2:3 in der Nachspielzeit hatte sich der TuS geweigert, die Partie fortzusetzen, nachdem ein Uentroper körperlich angegriffen worden war.

Meldung vom 9. März

Stefan Feldmann, Trainer des Gästeteams aus Bergkamen, hat seine Spieler Deniz Kahraman und Yasin Yilmaz für die restliche Spielzeit suspendiert – und damit einer möglichen Sperre durch das Sportgericht vorgegriffen.

Das VfK-Duo soll beim Verlassen des Platzes – die Spieler hatten zuvor in einer Rudelbildung Rot gesehen – einen Uentroper Akteur körperlich angegriffen haben. „Unsere beiden Spieler mussten sich Beleidigungen über ihre Mütter anhören. Das ist aber keine Ausrede für das, was dann passiert ist“, sagte Feldmann den „Ruhr Nachrichten“ und bestätigte Schläge und Tritte seitens seiner Spieler.

Im Sonderbericht des Schiedsrichters steht außerdem, dass der TuS sich nach den Vorfällen in der siebten Minute der Nachspielzeit beim Stand von 2:3 weigerte, das Spiel fortzusetzen. Mit dem Fall beschäftigt sich jetzt das Sportgericht. Beide Klubs müssen eine schriftliche Stellungnahme einreichen. Mit dem Urteil rechnet Friedhelm Wittwer, Staffelleiter der Kreisliga A1, binnen einer Woche.

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