Handball

ASV-Partie in Bietigheim abgesetzt

ASV Hamm-Westfalen
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Warm machen fällt aus: Das Spiel des ASV bei der SG BBM Bietigheim wurde abgesetzt.

Die Corona-Pandemie beschert den Spielern des ASV Hamm-Westfalen ein freies Wochenende. Die für Samstag angesetzte Partie des Handball-Zweitligisten bei der SG BBM Bietigheim wird abgesetzt.

„Ich habe mit Bietigheims Geschäftsführer Bastian Spahlinger gesprochen“, bestätigte ASV-Geschäftsführer Thomas Lammers. „Er hat mich darüber informiert dass die Mannschaft noch bis zum kommenden Dienstag in Quarantäne bleiben muss.“

Hamm - Wann das Spiel nachgeholt werden kann, ist noch völlig offen. Denn für die Stuttgarter Vorstädter ist dies bereits der siebte coronabedingte Spielausfall der laufenden Saison.

Den Hammern kommt die Verlegung der Begegnung gar nicht einmal so ungelegen. Denn mit Sören Südmeier (Knieblessur) und Merten Krings (Daumenbruch) fielen zuletzt beide Mittelmänner aus, zudem ist Kapitän Jakob Schwabe seit einigen Wochen verletzungsbedingt nur dosiert einsetzbar. „Es ist natürlich schade, dass wir die beiden zuletzt schlechte Ergebnisse in Ferndorf und gegen Dresden nicht sofort wieder ausmerzen können“, wiegelt Lammers ab. „Aber so bekommen wir etwas Zeit. Den Verletzten die Chance zu geben, sich auszukurieren, nehmen wir gerne an.“

Nächstes Spiel in Dormagen

Am elften Spieltag (4. Dezember) haben die Hammer aufgrund der mit 19 Mannschaften ungeraden Gruppengröße spielfrei, eine Woche später treten sie dann beim TSV Bayer Dormagen an. „Ich gehe davon aus, dass Merten dann sicher dabei ist, wenn er nicht im Training wieder einen dummen Schlag auf die Hand bekommt“, sagt Lammers. „Er hätte wahrscheinlich auch in Bietigheim schon wieder auf der Bank gesessen und ein paar Minuten spielen können.“

Auch Südmeier wird die unverhoffte Pause gut tun, musste er doch den Versuch, gegen Dresden zu spielen, nach 17 Minuten abbrechen. „Nach Samstag ging es bei ihm tendenziell wieder schlechter“, räumt Lammers ein. „Aktuell hat unser Trainer Michael Lerscht ihn komplett aus dem Training genommen, um dem Knie Ruhe zu geben. Wir hoffen, dass er dann ab Dezember wieder komplett durchspielen kann.“

Dass sich die Zahl der Spielausfälle mehrt, vereinfacht die Situation in der Liga nicht gerade. Nachholtermine sind rar gesät, was die Lage gerade für Bietigheim erschwert. „Es wird spannend. Es wird für die SG extrem schwierig, die Termine zu koordinieren. Die kommen zum Beispiel am Dienstag aus der Quarantäne und müssen dann einen Tag später direkt wieder antreten. Daher schätze ich, dass unser Termin dort frühestens im neuen Jahr stattfinden wird.“

Die Häufung der Ausfälle heizt allerdings auch schon die Diskussion um mehr Flexibilität in der Liga an. „Es wird offen darüber gesprochen, kurzfristig Nachholpartien in den Plan zu nehmen, sollten andere Begegnungen ausfallen“, so Lammers. „Eine Paarung, die gar nicht auf den Zettel stand, lässt sich innerhalb von drei Tagen organisieren, weil ja keine Zuschauer kommen. Da brauchst du Schiedsrichter und Zeitnehmer – dann kann es losgehen.“

Dass die am 31. Oktober ausgefallene Partie des ASV beim HSV Hamburg auf diese Weise kurzfristig terminiert werden könnte, glaubt der ASV-Geschäftsführer indes nicht. „Der Termin ist am 8. Februar ja schon fix“, so Lammers. „Es sei denn, es kommt eine Situation, in der wir beide sagen, dass es für uns okay ist, früher zu spielen.“

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