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Sommerrunde als perfekte Vorbereitung für Rote Erde

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Von: Günter Thomas

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Erst nach den Sommerferien starten die Hammer Wasserballer in die Vorbereitungsrunde.
Erst nach den Sommerferien starten die Hammer Wasserballer in die Vorbereitungsrunde. © Bruse

Wie fast alle anderen Sportarten hat auch der Wasserball unter der Corona-Pandemie extrem gelitten. Die vergangene Saison ist komplett ausgefallen, nur ein paar Vorbereitungswochen haben die Spieler des SC Roter Erde Hamm im Wasser genießen dürfen. Dann war Schluss mit lustig. Um aber den Übergang zur neuen Serie, die erst Mitte November beginnen wird, nicht zu lang werden zu lassen, haben sich die Vereine der Klassen ab der 2. Bundesliga dafür ausgesprochen, jeweils eine ligeninterne Sommerrunde auszutragen.

Hamm – „Das Ganze findet auf freiwilliger Basis statt“, versichert Rote-Erde-Trainer Carsten Berg. „Viele Vereine haben gesagt, es würde Sinn machen, um wieder in den Rhythmus zu kommen. Das ist der Gedanke dahinter.“

Sechs Zweitligisten haben bisher ihre Teilnahme an der Runde zugesichert – eventuell kommt mit dem SV Bayer Uerdingen II noch ein siebter dazu. Am Donnerstag hätte die erste Partie zwischen der SGW SC Solingen/Wfr. Wuppertal bereits über die Bühne gehen sollen. Eigentlich. „Aber das Spiel wurde abgesagt“, so Berg. „Dort können sie aufgrund der Unwetter zuletzt im Moment wahrscheinlich überall Wasserball spielen – nur nicht in ihrem Freibad.“ So wird die Partie zwischen dem SV Lünen 08 und dem Stolberger SV am Freitag den Startschuss in diese neuartige Runde geben.

Erstes Spiel nun erst nach den Sommerferien

Bis der SC Rote Erde sein erstes Match in diesem Wettbewerb bestreiten wird, dauert es dagegen noch ein paar Wochen. „Wir haben darum gebeten, dass unsere Spiele erst nach den Sommerferien geplant werden“, erklärt Berg. „Es muss sich ja auch lohnen und wir wollen eine sinnvolle Mannschaft zu den Spielen stellen. Da wir Studenten und Familienväter im Kader haben, ist die beste Zeit für die Spiele nach den Ferien.“

So werden die Hammer ihre bisher fünf Begegnungen in einem straffen Zeitrahmen von gut drei Wochen absolvieren – perfekt, findet Berg. „Wir nutzen das dann wirklich als Vorbereitung auf die Saison.“

Am Montag, 23. August, trifft das Rote-Erde-Team in eigener Halle auf den Stolberger SV (20.15 Uhr). Danach geht es zügig weiter. Es folgen die Partien beim SV Lünen 08 (27. August/19.30 Uhr), gegen den Aachener SV (1. September/20 Uhr), beim SV BW Bochum (8. September/20.15 Uhr) und zum Abschluss gegen die SGW SC Solingen/Wfr. Wuppertal (13. September/20.15 Uhr).

Grundlagen, Technik, wieder reinkommen

Aktuell treffen sich die Spieler der ersten und zweiten Rote-Erde-Mannschaft dreimal in der Woche im Freibad Süd in Berge. „Locker schwimmen, spielen, Grundlagen, ein paar technische Sachen, wieder reinkommen“, beschreibt Berg das Pensum während der Einheiten. Zwischen zehn und 15 Spieler begrüßte der Coach immer bei den Einheiten. „Mitte September – nach den Freundschaftspielen – werden wir dann die Intensität anziehen.“

Die Bedingungen im Freibad empfindet der Trainer als „wirklich gut“. Tore sind schon seit ein paar Jahren dort. „Und wir trainieren, wenn der normale Badebetrieb beendet ist.“

Im Kader hat es im Vergleich zu der ausgefallenen Vorsaison keine Änderungen gegeben. „Alle sind ein Jahr älter geworden“, sagt Berg lachend. „Und aus der U16 rücken Finn und Moritz Constapel sowie Sead Alagic und der eine oder andere weitere Spieler langsam nach. Und unsere Neuzugänge aus dem vergangenen Jahr, Simon Brinkmann und Rückkehrer Vitor Pavicic-Capucho haben ja auch noch kein Spiel gemacht.“

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