Sönnern überrascht die Favoriten in Werl

WERL - Der SC Sönnern hat für die große Überraschung gesorgt und die Werler Vorrunde des Warsteiner Masters für sich entschieden.

Bei der Neuauflage der Werler Stadtmeisterschaft mit Beteiligung einiger Gäste aus Unna schlug die Mannschaft von Adriano Ciallella der Konkurrenz aus Westönnen und Hilbeck, der die Sönneraner eine Woche zuvor bei der Stadtmeisterschaft noch den Vortritt lassen mussten, ein Schnippchen.

Während Sönnern das Ticket für die Endrunde in Werl am Sonntag, 25. Januar, sicher hat, müssen Hilbeck und Titelverteidiger Westönnen am Samstag, 24. Januar, an gleicher Stelle in die Lucky-Loser-Runde. Tatsächlich bot sich den Zuschauern in der Dreifachhalle am Sonntag in der Zwischenrunde genannten Doppel-K.-o.-Phase das Bild einer Werler Stadtmeisterschaft mit Unneraner Gästen. Denn alle fünf Werler Mannschaften schafften den Sprung durch Vor- und Quali-Runde bis in die Knock-Out-Phase.

Ganz am Ende waren dann nur noch die drei Teams übrig, die bei der Stadtmeisterschaft im Herzschlagfinale für Furore gesorgt hatten. Aber diesmal hatten die Sönneraner das bessere Ende für sich. Zwar wurde die junge Mannschaft im letzten Spiel der Hauptrunde vom SV Hilbeck in die Trost-Runde geschickt (2:3), doch kämpften sie sich durch ein 1:0 im Spiel um Platz drei gegen RW Westönnen wieder zurück ins Turnier. Dank einer überragend guten Defensivleistung und einem Tor von Murat Günes mit seinem dritten Versuch stand Sönnern damit im Finale, wo wieder der SV Hilbeck wartete.

Warsteiner Masters Halle Werl

Das Finale um den Platz in der Endrunde, das einzige Spiel, das über zwei Halbzeiten à sieben Minuten ausgetragen wurde, nahm einen dramatischen Verlauf. Der Landesligist begann souverän, ließ den Ball laufen. Aber SCS-Stürmer Frank Vollenberg nutzte die erste Chance des Außenseiters zur Führung.

„Türken“ mit starker Leistung in Defensive

 Wie schon zuvor gegen Westönnen zeigte Sönnern eine fantastische Defensivleistung, allen voran Keeper Tobias Klima und Defensivakteur Thomas Müller. So sehr sich Hilbeck auch mühte, es gelang einfach kein Treffer gegen den aufopferungsvoll verteidigenden Underdog. Und mit der ablaufenden Spielzeit bekam Sönnern auch zunehmend Chancen: Fünf Minuten vor dem Ende traf Schnettker nach Müller-Vorarbeit zum 2:0 und legte 90 Sekunden vor dem Ende das 3:0 nach. Hilbeck war geschlagen.

Dabei hatte der SVH bis zum Finale ein tolles Turnier gespielt, nacheinander die Lokalrivalen Preußen Werl, Westönnen und Sönnern geschlagen.

Der einzige heimische Verein, der in die Quali-Runde am Sonntagmittag musste, war Preußen TV Werl. Der A-Kreisligist startete mit zwei Remis’, ließ dann aber noch drei Siege folgen und qualifizierte sich als Qualifikationserster für die Zwischenrunde, wo dann Hilbeck wartete. Nach dem 0:7 in der Trostrunde gegen RW Unna war dann Schluss. Für BW Büderich war eine Runde später in der Trostrunde Feierabend. RW Westönnen war beim 0:4 eine Nummer zu groß für die ansonsten starken Blau-Weißen.

Am Samstag hatte der SV Hilbeck souverän den Sprung in die Zwischenrunde geschafft, leistete sich in Gruppe nur zwei Remis’. Preußen TV Werl wurde Fünfter, verlor zwei wichtige Spieler mit Verletzungen: Dennis Juschka (Mittelfußbruch) und Andrej Redko (Adduktoren).

SV Körne trat gar nicht erst an

In Gruppe B schlugen sich Sönnern, Westönnen und Büderich gegenseitig je einmal und belegten die ersten drei Plätze. Büderich leistete sich ein Remis, wurde dadurch Dritter, Erster wurde Sönnern vor RWW dank des besseren Torverhältnisses. Der SV Körne aus Dortmund trat hier gar nicht erst an in der Dreifachhalle in Werl – alle Spiele wurden mit 0:2 gewertet. 

- tom

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