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So geht Salvatore Gambino sein Debüt beim TuS Wiescherhöfen an

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Von: Rainer Gudra

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Salvatore Gambino, neuer Trainer des TuS Wiescherhöfen.
Salvatore Gambino, neuer Trainer des TuS Wiescherhöfen. © Reiner Mroß / Digitalfoto

Lediglich vier Tage hatte Salvatore Gambino Zeit, um sich auf seine Premiere als neuer Trainer des Fußball-Landesligisten TuS Wiescherhöfen vorzubereiten. 

Hamm - Am Freitag (19.30 Uhr, Kunstrasen Wielandstraße) wird er beim Jahresfinale gegen den VfL Senden erstmals für den abgeschlagenen Tabellenletzten als Nachfolger von Thorsten Heinze an der Linie stehen. „Wir haben am Dienstag trainiert und ich habe die Mannschaft nur am Donnerstag noch einmal gesehen. Da werde ich noch nicht viel verändern können“, sagt der 38-Jährige. „Wir werden in der Pause in Ruhe schauen, was anders gemacht werden muss, und in der Vorbereitung das den Spielern so vermitteln, dass sie das umsetzen können.“

Für den ehemaligen BVB-Profi wird das Spiel gegen Senden deshalb einer Bestandsaufnahme unter Wettkampfbedingungen gleichen. Gambino, vor einer Woche aus gesundheitlichen Gründen als Spieler beim Unnaer Bezirksligisten Königsborner SV ausgestiegen, hat das getan, was in der Kürze der Zeit getan werden kann. „Ich habe natürlich mit einigen Spielern gesprochen“, sagt er – und sich auch über den anstehenden Gegner informiert. Zum Beispiel bei Lars Müller, seinem Kollegen aus der Traditionself von Borussia Dortmund. Der hatte jüngst im Steversportpark mit dem Werner SC 0:4 verloren und dabei zusehen müssen, wie der Spieler, über den die ganze Liga spricht, drei der vier Sendener Tore erzielte: Niklas Castelle, gerade einmal 19 Jahre jung und aus dem Nachwuchs des Tabellensechsten. Mit bereits 22 Saisontreffern hat sich das Eigengewächs inzwischen für größere Aufgaben empfohlen. Der FC Schalke 04 und die Münsteraner Preußen sollen ihn jeweils für ihre U23 auf dem Schirm haben.

Ausnahmespieler beim VfL Senden

Das hatte auch Gambino, allerdings nur beim Videostudium der Sendener: „Ich habe mir da ein paar Ausschnitte angeschaut, und man sieht, dass sie in der Offensive ungemein stark sind und eben einen Ausnahmespieler auf der Zehn haben.“ Aber, sagt Gambino: „Man hat mir beigebracht, dass man immer auf die eigene Mannschaft schauen sollte.“ Ein Blick auf den Gegner lohnt aber insofern, weil er nicht unschlagbar ist. Sein jüngstes Auswärtsspiel verlor der VfL mit 2:4 beim Tabellenvorletzten Gemen.

Gambino will gegen Senden vor allem darauf achten, dass defensiv die Räume zwischen den Spielern oder zwischen Abwehr und Sechsern nicht zu groß werden: „Wir wollen kompakt stehen. Und wir haben auf den Flügeln schnelle Spieler und werden versuchen, uns damit hinten heraus zu arbeiten.“ Fehlen wird ihm dabei Offensivmann Caleb Uwechue mit seiner Dynamik, „und mit ein oder zwei angeschlagenen Spielern muss ich reden, ob es nicht doch geht“.

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