Star-Auflauf am 17. Mai in Hamm

WA-Snooker-Selbstversuch - Tricks vom Bundestrainer

HAMM - Snooker ist derzeit mächtig angesagt. Nachdem am späten Montagabend mit dem Sieg des Engländers Mark Selby über Ronnie O’Sullivan in Sheffield die Weltmeisterschaft zu Ende ging, steht am 17. Mai in den Hammer Zentralhallen ein über aus interessantes Snooker-Event auf dem Programm.

Líebe Leser,

wir bitten die schlechte Tonqualität des Videos zu entschuldigen; leider gab es beim Mikrofon ein technisches Problem.
Wir denken aber, das Ansehen macht trotzdem Spaß!

Unter dem Motto „Snooker Legends“ treffen der sechsfache Weltmeister Steve Davis und Jimmy White aufeinander und werden zeigen, was auf dem rund 3,5 langen und 1,8 m breiten Tisch mit den Kugeln so alles möglich ist. Damit kommt es in Hamm zur Neuauflage des Weltmeisterschaftsfinals von 1984 zwischen „The Nugget“ und „The Whirlwind“, während Michaela Tabb (ehemalige Schiedsrichterin eines Weltmeisterschaftsfinales) das Spiel leitet.

WA-Videoreporterin Katy Hackel hat den Selbstversuch gestartet:

"Zu viele Kugeln, zu lange Banden, zu kleine Taschen – überfordert stehe ich vor dem großen grünen Tisch. Kurz vor dem Show-Kampf in den Zentralhallen bin ich in der Snookerakademie in Oberhausen, um mir Appetit auf das Spiel zu holen. Neben mir steht Thomas Hein, mehrfacher Deutscher Meister und Snooker-Bundestrainer. Er wird am 17. Mai auch bei den „Snooker Legends“ in Hamm sein, und deutet sofort meinen hilflosen Gesichtsausdruck. „Snooker ist ein Punktspiel“, beginnt er mir zu erklären. „Man spielt mit dem weißen Ball.“ Soweit habe ich verstanden. Das ist wie früher beim Billard. Aber Ball? Ach so, das kommt vom englischen „ball“. Snooker kommt aus Großbritannien, das habe ich irgendwann mal gelesen. „Es muss immer zuerst ein roter und dann ein farbiger angespielt und eingelocht werden. Farbig sind Grün, Pink, Braun, Blau, Gelb und Schwarz, also 3, 6, 4, 5, 2, 7, ...“ Zu viele Zahlen, denke ich, und fühle mich an den Matheunterricht erinnert. Mein Gehirn reagiert wie früher: Es schaltet ab. Also, lächeln und überspielen. Einen roten, ein farbigen, das bekomme ich doch wohl hin! Ich lege den Queues auf den Bock - Bock, so wird die vordere linke Hand genannt, das habe ich gerade gelernt. Eins, zwei, drei, ausholen, Stoß und - daneben. Na toll, das geht ja gut los. Dabei war ich früher beim Billard gar nicht so schlecht. Da motiviert es mich auch nicht gerade, dass mir der Herr Bundestrainer Snooker-Kunststücke vorführt, die er quasi blind beherrscht.

Aber Hein hat ein Einsehen, und auch für mich einen Trick parat. Und plötzlich läuft’s. Klack, klack, klack – ein Ball nach dem anderen landet in den Taschen. Ich hatte ganz vergessen, wie viel Spaß das macht, und bin hochmotiviert. Noch in dieser Woche werde ich meinen Freund an einen Billardtisch zerren, und gewinnen. Schließlich habe ich mit dem Bundestrainer trainiert..." - WA

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