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SK Germania Herringen sucht weiter nach einem Trainer

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Von: Patrick Droste

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Derzeit geben Kapitän Lucas Karschau (rechts) und Christoph Rindfleisch noch den Takt beim SK Germania Herringen vor.
Derzeit geben Kapitän Lucas Karschau (rechts) und Christoph Rindfleisch noch den Takt beim SK Germania Herringen vor. © Reiner Mroß / Digitalfoto

Am 17. September beginnt für den SK Germania Herringen, den deutschen Rollhockey-Meister und Pokalsieger, mit dem Turnier um den Supercup in Cronenberg die neue Saison. 

Hamm - Daher befindet sich die Mannschaft um Kapitän Lucas Karschau auch bereits wieder im Training, bereitet sich durch Joggen und Einheiten auf dem Fahrrad im konditionellen Bereich auf die anstehenden Aufgaben vor. Einen Nachfolger von Erfolgscoach Christian Zarod haben die Herringer allerdings noch nicht gefunden, stehen aktuell ohne Trainer da. „Das ist aktuell unser großes Problem“, sagt der Vorsitzende Michael Brandt. „Wir haben viele Gespräche geführt, aber keines davon war erfolgreich. Das ist enorm schwierig.“

Zuerst hatten die Herringer den Kontakt zu möglichen Kandidaten aus dem näheren Umkreis aufgenommen, hatten unter anderem ihre Kontakte nach Iserlohn und Recklinghausen spielen lassen. „Doch entweder waren diejenigen, die wir angesprochen hatten, körperlich nicht zu 100 Prozent fit oder sie haben aus familiären Gründen abgesagt“, sagt Brandt. Zumindest ist dabei mit Sebastian Glowka, der früher selbst das Trikot des SK Germania trug, ein möglicher Coach hängen geblieben, der aber erst im nächsten Jahr einsteigen könnte. „Er hat gerade geheiratet und ein Haus gebaut. Aktuell steht er nicht zur Verfügung, aber er hat signalisiert, eventuell in einem Jahr in diesem Bereich was zu machen.“

Brandt ist um eine interne Lösung bemüht

Anschließend hatten Brandt und seine Mitstreiter den Kreis erweitert, auch in Cronenberg, Remscheid und Düsseldorf nachgehört. „Da waren interessante Leute dabei. Aber sie waren alle nicht bereit, viermal die Woche nach Hamm zu fahren“, erklärt Brandt, der nun bemüht ist, eine interne Lösung zu finden. Aktuell geben Lucas Karschau und Christoph Rindfleisch den Takt vor, haben aber bereits gegenüber dem Vorstand signalisiert, dass sie dann, wenn in der kommenden Woche das Training auf Rollschuhen in der Glückauf-Sporthalle beginnt, diese Doppelfunkion nicht weiter übernehmen möchten. „Beide wollen sich auf sich konzentrieren“, erklärt Brandt, will es aber nicht komplett ausschließen, dass es am Ende auf einen Spielertrainer hinausläuft. „Wir hoffen, dass wir zeitnah eine Lösung finden und einen neuen Coach vorstellen können, ehe es auf die Rollen geht“, betont Brandt.

Während die Besetzung des Trainerpostens weiter offen ist, wird das Team auf zwei Rückkehrer zurückgreifen können. Stefan Gürtler, der eigentlich seine Karriere bereits beendet hatte, will noch einmal anpacken und die kommende Saison voll durchziehen. Zudem kehrt mit Philipp Michler, der zuletzt in der 2. Bundesliga an der Seite von Milan Brandt für Bison Calenberg gespielt hat, der frühere SKG-Kapitän an seine alte Wirkungsstätte zurück.

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