Rollhockey

Perfekter Auftakt für den SK Germania Herringen

Justin Klein SK Germania Herringen
+
Justin Klein spielte in Cronenberg stark auf.

Mit einem 5:4 (3:2)-Erfolg startete der deutsche Rollhockey-Meister SK Germania Herringen in die Bundesliga-Saison.

Wuppertal – Perfekter Auftakt in die Saison der Rollhockey-Bundesliga: Personell angeschlagen und daher mit gemischten Gefühlen war der SK Germania Herringen zum Vorjahres-Vierten RSC Cronenberg gereist. Am Ende siegte der Deutsche Meister mit 5:4 (3:2). „Das war ein starkes Spiel“, freute sich der SKG-Vorsitzende Michael Brandt. „So optimistisch war ich ja vorher nicht – dadurch dass wir die Ausfälle gehabt haben. Aber der Siegeswille war groß. Dem Team war anzumerken, dass es sechs Monate nicht gespielt hat.“

Kapitän Lucas Karschau hatte seine Mitspieler auf den heißen Tanz vor coronabedingt zugelassenen 55 Zuschauern eingeschworen, und mit entsprechend kämpferisch starker Einstellung gingen sie die Partie beim Mitfavoriten an. Taktisch klug von Trainer Christian Zarod eingestellt, agierte der SKG und schob sich die jungen Gastgeber um Spielertrainer Jordi Molet zurecht, um mit schnellen Umschaltspiel Chancen zu kreieren.

Tohüter Timo Tegethoff biss trotz Handverletzung die Zähne zusammen. Und ohne Robin Schulz, Liam Hages und Stefan Gürtler angetreten, übernahm Justin Klein den frei gewordenen vierten Feldspielerplatz in der Startformation neben Lucas und Kevin Karschau sowie Christoph Rindfleisch. Und das absolut überzeugend: „Er hat seine Sache super gemacht“, lobte Brandt. „So stark habe ich ihn in den letzten ein, zwei Jahren nicht gesehen. Das war mit ausschlaggebend dafür, dass wir immer sicherer geworden sind im Kombinationsspiel.“ Folgerichtig war es Klein, der nach Pass von Kevin Karschau für die Herringer Führung sorgte (9.). Drei Minuten später erhöhte Rindfleisch per Schlagschuss auf 2:0.

Danach kam ein Bruch ins SKG-Spiel, den Cronenberg durch ein halbes Eigentor (das Seidler zugesprochen wurde/13.) und Bernardowitz zum 2:2 nutzte. SKG-Neuzugang Niklas Nohlen stellte mit seinem ersten Angriff die Führung wieder her ((23.).

Trotz Überzahl nach vergebenem Direkten kassierte Herringen nach der Pause den erneuten Ausgleich durch Köhler. Nach sehenswerter Stafette sorgte Rindfleisch für das 4:3 (29.). Erst nach dem Rath-Treffer zum 4:4 (32.) und einem vergebenen Penalty (37./Lucas Karschau) gelang erneut Rindfleisch der Siegtreffer (45.). Kevin Karschau (45./Penalty) und Nohlen (48./Direkter) hätten es früher entscheiden können – am Ende spielte die Mannschaft es auch so sicher zu Ende. güna

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare