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SK Germania Herringen feiert den dritten Double-Sieg der Vereinsgeschichte

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Von: Patrick Droste

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Der SK Germania Herringen feiert in Remscheid den dritten Double-Sieg der Vereinsgeschichte.
Der SK Germania Herringen feiert in Remscheid den dritten Double-Sieg der Vereinsgeschichte. © Picasa

„Doublesieger, Doublesieger“ schalte es nach der Schlusssirene immer wieder durch die Sporthalle „Hackenberg“ in Remscheid, wo der SKG Herringen eine Woche nach dem Gewinn der deutschen Rollhockey-Meisterschaft nach einem 4:3 (1:2)-Sieg auch den Pokaltitel feiern durfte.

Remscheid – „Meine fünfte Saison war definitiv die schwierigste. Wir hatten Krankheiten, Verletzte und Corona, aber am Ende waren wir voll da“, bilanzierte ein überglücklicher SKG-Coach Christian Zarod. „In den fünf Jahren habe ich mit den Jungs neun Finals gespielt und alle gewonnen, mehr geht einfach nicht.“

Den Grundstein zum fünften Pokalgewinn hatte der SKG Herringen bereits am Samstag mit einem 5:0 (4:0)-Erfolg in der heimischen Glückauf-Halle gelegt. Kapitän Lucas Karschau hatte die Germanen früh mit einem Fernschuss in Führung gebracht (2.), ehe Christoph Rindfleisch einen Abpraller zum 2:0 nutzte (8.). Noch vor der Pause baute der Sportklub den Vorsprung durch ein Überzahltor von Lucas Karschau (18.) nach Roter Karte gegen Maximilian Richter (14.) und Robin Schulz nach einem Konter (24.) auf 4:0 aus. In der zweiten Hälfte sorgte erneut Rindfleisch (39.) für den Treffer zum 5:0-Endstand.

Die Gastgeber aus dem Bergischen Land begannen Spiel zwei stürmisch, agierten körperbetont und hatten das Glück auf ihrer Seite, als ein abgefälschter Distanzschuss von Alexander Ober im Netz landete (3.). Als fünf Minuten später erneut Ober traf, war die Hoffnung bei den Blau-Weißen plötzlich da, das Ergebnis aus dem Hinspiel doch aufholen zu können. Herringen fand zunächst nicht richtig in die Zweikämpfe, nutzt dann aber ein Überzahlspiel nach Blauer Karte an Fabian Selbach (11.), um durch Liam Hages den Anschlusstreffer zu erzielen (12.). Das 2:1 brachte Ruhe und Sicherheit in das Germania-Spiel, wogegen bei Remscheid der Angriffsschwung ein wenig verloren ging. Zwar liefen die Hausherren mit toller Moral weiter unermüdlich an, erarbeiteten sich bis zur Pause jedoch keine hundertprozentigen Gelegenheiten mehr. Nach dem Kabinengang warf die IGR wie zu Beginn der Partie alles nach vorne, aber der Sportklub stand kompakt in der Defensive, setzte bei Kontern Nadelstiche oder spielte die Uhr bei eigener Angriffszeit clever herunter. Nach schnellem Umschaltspiel legte Kevin Karschau uneigennützig für den einschussbereiten Schulz quer (34.), und spätestens beim 2:3 durch Rindfleisch nach schöner Vorarbeit von Lucas Karschau war den Herringern der Pokal nicht mehr zu nehmen(35.). Yannick Peinke glich noch einmal für die Gastgeber aus, aber noch in derselben Minute schlug der Deutsche Meister durch Kevin Karschau postwendend zurück (42.), so dass die Herringer den Feiermodus mit ihren gut 125 mitgereisten Fans, die wieder von Anhängern der Hammer Eisbären unterstützt wurden, einschalten konnten.

„Viele haben sich für Montag Urlaub genommen, so dass wir gut feiern können. Wir waren am Ende der Saison topfit, konnten immer über die volle Distanz gehen und hatten alles selbst in der Hand“, strahlte SKG-Kapitän Lucas Karschau, und Trainer Christian Zarod ergänzte: „Ich bin stolz auf die Mannschaft. Wir haben unseren Stiefel durchgezogen und wollten hier unbedingt gewinnen. Je länger das Spiel dauerte, desto klarer wurde es für uns.“ - St

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