Sillus und Wirdemann bleiben beim TuS Uentrop

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Auch in der kommenden Saison beim TuS Uentrop: Abwehrspielerin Jessica Wirdemann.

HAMM -  Beim 2:6 gegen Spitzenreiter Baunatal zeigten die Tischtennis-Spielerinnen des TuS Uentrop eine starke Leistung. Doch die Qualifikation für die eingleisige 2. Bundesliga können sie seit dem Wochenende nicht mehr aus eigener Kraft schaffen.

Im Falle eines Abstiegs in die neue 3. Liga muss der Klub jedoch nicht bei Null anfangen: Nadine Sillus und Jessica Wirdemann bleiben.

„Beide werden auch in der kommenden Saison für uns spielen – unabhängig von der Liga-Zugehörigkeit. Das ist in trockenen Tüchern“, sagt Team-Manager Willi Lehmköster, der die Hoffnung auf einen Start in der 2. Liga trotz der ungünstigen Ausgangsposition nicht aufgegeben hat: „Rein gefühlsmäßig gehe ich derzeit eher noch von der 2. als von der 3. Liga aus.“

In der eigenen Hand hat es Uentrop als Tabellensiebter mit aktuell 11:17 Punkten allerdings nicht mehr. In den verbleibenden vier Saisonpartien ist keine Punkteflut zu erwarten, denn das Team trifft auf den unbesiegten TuS Bad Driburg, den TTV Hövelhof (3.) und den TTK Anröchte (4.), gegen den im Hinspiel ein Remis gelang. Nur im Duell mit Schlusslicht DJK BW Münster darf der TuS mit Punkten rechnen.

Konkurrent TTVg Kleve, der sich durch zwei Erfolge am Wochenende mit nun 12:12 Zählern an Uentrop vorbei auf Platz sechs schob, trifft auf dieselben Gegner und hat zudem noch zwei Gelegenheiten mehr zu punkten: gegen Tostedt (5.) und Baunatal (1.). Das Team aus dem Rheinland hat Jie Schöpp als Faustpfand. Wenn es eng wird, kann Kleve die einstige Weltklasse-Spielerin und jetzige Damen-Bundestrainerin einsetzen. „Kleve bleibt auf jeden Fall vor uns“, glaubt Lehmköster.

Seine Hoffnungen ruhen daher nicht so sehr auf dem Erreichen des sechsten Platzes, sondern auf der Aufwertung des siebten, den Uentrop so gut wie sicher hat. Bis zum 15. März müssen die Vereine der deutschen Top-Ligen gegenüber dem Deutschen Tischtennis-Bund eine Verpflichtungserklärung für die jeweiligen Klassen abgeben. In der Vergangenheit kam es häufiger vor, dass Klubs ihre Teams zurückzogen. Geschieht das auch diesmal, könnte Uentrop davon profitieren und so in der 2. Liga bleiben, die sich aus je fünf Mannschaften aus der jetzigen Nord- und Südgruppe zusammensetzt. - sst

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