ASV siegt am Ende standesgemäß beim TuS Volmetal

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Neuzugang Martin Ariel Doldan bildete mit Björn Wiegers am Kreis ein starkes Duo.

VOLMETAL -  Der Handball-Zweitligist ASV Hamm-Westfalen hat sich im zweiten Testspiel beim Oberligisten TuS Volmetal mit 34:24 (16:14) durchgesetzt. „Wir haben das Spiel genutzt, um ein paar Dinge auszuprobieren“, sagte Co-Trainer Torsten Friedrich.

In der ersten Halbzeit hatte die Mannschaft die Vorgabe, aus einer 6:0-Formation über den Gegenstoß ins Spiel zu kommen. „Das hat nicht so funktioniert, wie wir uns das vorgestellt haben“, kritisierte Friedrich.

Viele technische Fehler führten dazu, dass der klar favorisierte Gast sich nicht entscheidend absetzte. Und auch in der Defensive waren Abstimmungsprobleme nicht zu übersehen. „Wir haben versucht, offensiver zu decken“, erklärte Kreisläufer Björn Wiegers. „Das hat in der ersten Halbzeit noch nicht so geklappt, wie wir uns das gedacht haben.“ Die beiden Halben sollten aggressiver agieren und die Außen mehr mit einrücken. Dadurch sollte der Gegner dazu gezwungen werden, seine Chance über die Außenposition zu suchen. „Denn da sind unsere Torhüter richtig gut“, sagte Wiegers. Doch die Feinabstimmung ließ gegen den Oberligisten noch zu wünschen übrig, deshalb führte der ASV zur Halbzeit nur mit 16:14.

„In der Halbzeit haben wir uns zusammengerauft und am Ende ist dann ein standesgemäßes Ergebnis herausgekommen“, zog Wiegers doch noch ein zufriedenes Fazit. David Wiencek und Fabian Huesmann übernahmen in der 5:1-Deckungsformation im Wechsel die Position des Vorgezogenen. Mit der Umstellung des Deckungssystems erhielt der Zweitligist mehr Sicherheit, und mit zunehmender Spielzeit zog der ASV Tor um Tor davon. In den zweiten 30 Minuten ließ Trainer Kay Rothenpieler sein Team mit zwei Kreisläufern spielen. Mit Erfolg. Neuzugang Martin Ariel Doldan und Björn Wiegers harmonierten am Kreis. Am Ende siegten die Gäste mit 34:24. „Auch wenn das Ergebnis zweitrangig ist, bin ich mit der Leistung in der zweiten Halbzeit zufrieden“, lobte Friedrich. „Das Ergebnis hätte durchaus höher ausfallen können, aber wir sind ja erst am Anfang der Vorbereitung. Die Schussgenauigkeit lässt noch zu wünschen übrig.“

Den rund 150 Zuschauern hat die Partie gefallen, denn vor allem in der zweiten Halbzeit stellte der Zweitligist seine Klasse unter Beweis. „Da haben wir auch mal einen Kempa gespielt und am Ende mit den zehn Toren Differenz auch den Klassenunterschied deutlich gemacht“, erklärte Wiegers. „Teilweise haben wir schon richtig gut gespielt.“

In den nächsten Tagen wollen Kay Rothenpieler und Torsten Friedrich weiter an der Feinabstimmung des Kaders arbeiten. Ein weiteres Testspiel steht unter der Woche nicht auf dem Programm. Die nächste Partie ist für Samstag, 26. Juli, 17 Uhr geplant. Dann ist Erstligist VfL Gummersbach zu Gast in Hamm. - hvw

ASV: Doden (1.-30.), Mrkva (31.-60.) – Fuchs, Wiegers, Schneider, Macke, Zdrahala, Gudat, Possehl, Wincek, Doldan, Huesmann

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