Hammer Eisbären mit breiter Brust nach Solingen

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Die Hammer Eisbären haben bereits das Hinspiel gegen Solingen mit 13:3 gewonnen.

Hamm - Mit neuem Selbstvertrauen treten die Hammer Eisbären am Freitagabend um 20 Uhr in Solingen beim Tabellenvorletzten der 1. Eishockey-Liga West, den Bergisch Land Raptors, an. Alles andere als ein klarer Sieg wäre nach der überzeugenden Vorstellung am vergangenen Wochenende gegen die Dortmunder Eisadler eine große Enttäuschung, vermutlich sogar ein herber Rückschlag für die aktuelle Entwicklung der Mannschaft.

Denn die bewertet Daniel Galonska nach dem 5:2-Erfolg gegen Dortmund als sehr positiv. „Gegen die Eisadler haben wir gezeigt, dass wir jetzt auch in der Lage sind, gegen die großen Teams der Klasse mitzuhalten. Wir waren eindeutig auf Augenhöhe mit den Dortmundern“, betont der Hammer Trainer. Mit diesem Erfolg haben die Eisbären hinter Spitzenreiter Ratingen und den Eisadlern Platz drei in der Liga gefestigt. Damit liegt das Team aus Werries, dass sich als Saisonvorgabe einen Rang unter den besten Vier gesetzt hatte, derzeit voll im Soll. „Das soll aber keine Ruhekissen sein“, betont Galonska. „Wir geben uns damit nicht zufrieden, wollen weiter nach oben klettern.“ Zumal zuletzt auch die Zuschauerzahlen in Werries wieder stimmten. 631 Fans gegen Dortmund sorgten für eine Saison-Rekordkulisse. „Ich denke, die Resonanz war auch nach der Partie positiv. Ich glaube, der ein oder andere wird in den kommenden Wochen wieder regelmäßiger zu den Heimspielen kommen“, meint Galonska.

Damit das auch wirklich eintrifft, ist ein Dreier in Solingen absolute Pflicht. Schon das Hinspiel gegen die Bergisch Raptors haben die Hammer locker mit 13:3 gewonnen. Die Gastgeber haben derzeit erst drei Punkte auf ihrem Konto. Und die wurden ihnen sogar nur am GrünenTisch durch Verbandsentscheid zugesprochen. Allerdings warnt Galonska davor, den Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen. Was das bewirken kann, zeigt das Beispiel Ratingen. „Die haben in Solingen schon mit 4:0 hinten gelegen, die Partie am Ende noch mit viel Mühe gedreht“, betont der Eisbären-Coach. „Es gab in Solingen bisher viele knapp Ergebnisse.“

Der Matchplan der Hamm ist klar. „Wir wollen defensiv gut stehen, möglichst schnell in Führung gehen. Dann wird auch in Solingen vieles von ganz allein laufen“, meint Galonska. „Wir müssen einfach unsere beste Leistung auch in Solingen zeigen. Der Tabellenstand darf dabei keine Rolle spielen.“ In personeller Hinsicht stehen noch Fragezeichen hinter Kevin Thau und Christoph Ulrich. Während Thau unter der Woche stark erkältet war, wird Ulrich vermutlich aus beruflichen Gründen fehlen. Von den Förderlizenzspielern aus Iserlohn steht diesmal nur Tim-Lukas Schäfer zur Verfügung. „Personell wird es zwar wieder eng, doch hat sich gerade in den letzten Wochen unsere dritte Reihe in guter Form präsentiert und auch einige Tore erzielt. Deswegen bin ich durchaus zuversichtlich“, betont der Eisbären-Trainer.

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