Sieg in der Geisterstunde: Eisbären schlagen Neuwied 4:3

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Eisbären-Goalie Thomas Mende (Mitte) zeigte gegen den EHC Neuwied eine starke Leistung.

HAMM -  Eishockey zur Geisterstunde: Weil Gegner EHC Neuwied am Sonntag stundenlang auf der nach Unfällen gesperrten Autobahn A1 stand, fing die Oberliga-Partie bei den Hammer Eisbären mit fast vierstündiger Verspätung um 22.25 Uhr an. Zu Ende ging sie um 0.34 Uhr – mit einem 4:3 (0:1, 1:1, 3:1)-Sieg der Gastgeber.

Erst gegen 21.40 Uhr trafen die Neuwieder an der Eishalle am Maxipark ein. Zuvor hatten die Eisbären das für 18.30 Uhr angesetzte Spiel nach Rücksprache mit den Schiedsrichtern und den EHC-Verantwortlichen immer wieder verschoben und zwischenzeitlich auch die gut 400 Fans gefragt, die in der Halle ausharrten, ob die Partie noch ausgetragen werde solle. Die Zuschauer wollten es so.

Im ersten Drittel war Hamm das klar bessere Team – angesichts der EHC-Odyssee und viermaliger Überzahl kein Wunder. Igor Furda (3.), Tim Pietzko, Dino Gombar (beide 6.) und Andre Mangold (8.) vergaben Chancen zur Führung. Die erzielte Fabian Neumann nach einem Fehlpass der Eisbären für die Gäste (15.). Kurz vor Ende des ersten Abschnitts bewahrte Hamms Goalie Thomas Mende sein Team mit einer Parade gegen Andre Bruch vor dem 0:2-Rückstand (20.).

Auch im Mitteldrittel war das Duell ausgeglichen, was sich nicht zuletzt in den Toren niederschlug: Dennis Schlichts Treffer zum 0:2 (31.) beantwortete Myles Mitchell nach Vorlage von Ibrahim Weißleder postwendend mit dem 1:2 (32.). Beide Teams hatten weitere Chancen, scheiterten aber jeweils am guten Torwart des Gegners.

Im Schlussdurchgang lief es besser für die Gastgeber: Nemanja Vucurevic (44.), Pietzko (50./Abstauber) und Mitchell (58.) drehten das Spiel von 1:2 auf 4:2. Artur Pegkaevs Anschlusstreffer in Überzahl (59.) war zu wenig für den Tabellendritten aus Neuwied. - St/sst

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