Siebter Anlauf: Eisbären wollen gegen Frankfurt punkten

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Bruchlandung diesmal verhindern: Ibrahim Weißleder will mit den Eisbären endlich gegen Frankfurt punkten.

HAMM -  Sechs Mal sind die Hammer Eisbären bereits seit Oktober gegen die Frankfurter Löwen angetreten – und jedesmal kassierten sie eine Niederlage. Am Freitag (20 Uhr/Eissporthalle am Maxipark) soll die schwarze Serie ein Ende finden. Gewinnt Hamm nach regulärer Spielzeit, stößt es die Hessen von der Tabellenspitze.

Genau vier Wochen liegt das letzte Duell zwischen Frankfurt und Hamm zurück. 12:1 setzte sich der große Aufstiegsfavorit auf eigenem Eis durch. Viel lieber erinnert sich Eisbären-Trainer Milan Vanek jedoch an das Heimspiel fünf Tage davor. Bis elf Minuten vor Schluss führte seine Mannschaft mit 2:1, dann schlugen die Hessen zwei Mal zum 2:3-Endstand zu. „Sieben Mal in Folge gegen dieselbe Mannschaft verlieren – das geht nicht“, sagt Vanek mit einer Mischung aus Trotz und Humor. „Im Eishockey ist alles möglich. Aber wir müssen einen sehr guten Tag haben und Frankfurt einen schlechten, wenn wir gewinnen wollen“, sagt der Eisbären-Coach.

Und er braucht eine Mannschaft, die voll im Saft steht. Das jedoch ist bei Hamm ungewiss, denn das Team wurde von einer Grippewelle erfasst. Am Dienstag waren lediglich drei Spieler beim Training und am Mittwoch zehn. Für das Wochenende rechnet Vanek zwar mit einem großen Kader, aber auch mit körperlichen Problemen bei einzelnen Akteuren: „Jede Grippe nimmt ein bisschen Kraft weg.“ Ausfallen werden Lucas Becker, der für einen Check im Spiel gegen die Königsborn Bulldogs gesperrt wurde, und Tim Pietzko. Die Löwen müssen in Hamm auf den starken Center Nils Liesegang verzichten. Er erhielt beim 12:3-Sieg in Leipzig eine Spieldauer-Disziplinarstrafe und wurde für die Partie in Hamm gesperrt. „Aber ob in dem starken Frankfurter Kader einer fehlt oder nicht, spielt eigentlich keine Rolle“, sagt Vanek.

Deutlich größer sind die Siegchancen der Eisbären am Sonntag (19 Uhr), wenn es zu den Hannover Indians geht. Die Niedersachsen mit ihren drei Topscorern Brendan Sanders, Darcy Vaillancourt und Christoph Koziol stehen auf dem vorletzten Platz der Endrunden-Gruppe A. Nach zwei Niederlagen zum Auftakt gegen Königsborn (2:7) und Frankfurt (1:6) feierten sie am vergangenen Wochenende beim 6:4 über den Nord-Rivalen Timmendorfer Strand ihre ersten Punktgewinne. „Hannover spielt langsamer als wir, aber sehr körperlich. Das mögen unsere Spieler nicht so“, sagt Vanek vor der Partie im Eisstadion am Pferdeturm. „Wir müssen hundert Prozent Einsatz bringen und unsere Stärken ausspielen“, fordert der Trainer. - sst

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