Westfalia Rhynern gewinnt in Holzwickede mit 3:0

+
Souverän setzte sich Westfalia Rhynern in Holzwickede durch.

HAMM -  Der Titelverteidiger hat sich keine Blöße gegeben. Fußball-Oberligist Westfalia Rhynern hat die hohe Hürde in der ersten Runde des Kreispokals souverän genommen. Die Mannschaft von Trainer Björn Mehnert setzte sich bei der SV Holzwickede verdient mit 3:0 (1:0) durch und muss in der zweiten Runde nun beim TuS Germania Lohauserholz antreten.

Allerdings nicht am kommenden Sonntag, denn da ist die Westfalia mit dem Gastspiel beim BV Brambauer erst einmal im Westfalenpokal gefordert. Und für diesen Auftritt zeigte sich das Team am Schulzentrum an der Opherdicker Straße gerüstet. „Ich bin zufrieden, auch wenn wir noch nicht da sind, wo wir hin wollen. Aber die Jungs haben die Vorgaben richtig gut umgesetzt“, freute sich Mehnert, dass sein Team die herbe 1:7-Testspielniederlage gegen Werder Bremens U19 gut verdaut hatte.

Und das bewiesen die Rhyneraner von der ersten Minute an, gingen taktisch sehr diszipliniert zu Werke gegen ein Holzwickeder Team, das sich äußerst zurückhaltend präsentierte. „Die haben in erster Linie versucht zu verteidigen, waren fast schon destruktiv“, sagte Mehnert mit Blick auf den Westfalenligisten. Der leistete sich viele Fehler im Aufbau, kam fast nie gefährlich in den Strafraum der Gäste, auch wenn Sascha Grasteit früh eine Gelegenheit hatte, als er im Abschluss zu lange zögerte (3.).

Die Rhyneraner stellten derweil schnell die Weichen auf Sieg. Nach einer guten Ecke des umtriebigen Philipp Hanke köpfte Dustin Wurst die Westfalia in Führung (13.). Und schon vor der Pause hätten die Rhyneraner nachlegen können. Doch Mathieu Bengsch, Hanke und vor allem Lennard Kleine, gegen den Holzwickedes Schlussmann Tim Hohmann Kopf und Kragen riskieren musste (22.), ließen weitere gute Möglichkeiten ungenutzt. „Die Führung war verdient. Und in der zweiten Halbzeit haben wir es souverän runtergespielt“, meinte Mehnert mit Blick auf die Vorstellung seines Teams nach dem Wechsel. Spätestens, als Kleine mit einem tollen Linksschuss aus 22 Metern den zweiten Treffer nachgelegt hatte, gab es kaum noch einen Zweifel am Erfolg des Titelverteidigers (52.).

„Wir wussten, dass wir auf einen defensiv eingestellten Gegner treffen würden. Deshalb war es wichtig, durch viele Positionswechsel auch in die Halbräume zu kommen“, erklärte Mehnert das taktische Konzept, das aufging. Tor Nummer drei war fast schon die logische Konsequenz der Überlegenheit. Hanke krönte seine starke Vorstellung, als er im Nachsetzen erfolgreich war (81.). „Er war vorne sehr flexibel, hat Chancen für sich und die anderen herausgearbeitet“, lobte Mehnert den Offensivakteur – und gab seinem Team für Donnerstag frei. - fh

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare