Showdown um Bezirksliga-Aufstieg: SVE empfängt Hombrucher SV II

+
Entscheidung am Sonntag: Allesandro Palermo (links) will mit dem SVE Heessen in die Bezirksliga.

HAMM - Die erste Partie ist verloren, doch der Kampf um den Aufstieg in die Fußball-Bezirksliga noch nicht: Der SVE Heessen benötigt nach der 0:1-Niederlage am Donnerstag beim Hombrucher SV II im Rückspiel am Sonntag (15 Uhr/Marienstadion) einen Erfolg mit zwei Toren Vorsprung, um den Traum von der Rückkehr auf die Bezirksebene wahr werden zu lassen.

Die Zuversicht ist intakt: „Wir sind felsenfest davon überzeugt, dass wir es schaffen“, sagt Co-Trainer Frank Sadowsky. Nach der Partie in Hombruch waren er und Coach Marian Christel sehr enttäuscht. In der ersten Halbzeit hatte ihr Team genug Chancen gehabt, um das 0:1 oder 0:2 zu erzielen. Nach dem Wechsel durften die nun schwachen Heessener indes froh sein, dass die überlegenen Gastgeber nur eine ihrer vielen Tormöglichkeiten nutzten.

„Es gab keinen, der nach dem Gegentor gesagt hat: ,Jetzt erst recht. Wir machen noch ein Tor!’ Keiner hat die Ärmel hochgekrempelt. Das war schade. Aber jetzt ist es so, da nutzt kein Lamentieren“, sagte Sadowsky. Das Trainergespann hat Gespräche mit Spielern geführt. „Am Sonntag werden wir ein Team auf dem Platz sehen, das zeigt, dass es den Aufstieg schaffen will“, verspricht Sadowsky.

Er setzt dabei auf die Mithilfe des Publikums. 1000 Zuschauer sind für das Marienstadion zugelassen – eine solche Kulisse würde bei Hombruch schwer Eindruck hinterlassen. Davon ist Sadowsky überzeugt.

Der Austragungsmodus – wie in den europäischen Club-Wettbewerben entscheiden bei Torgleichheit die mehr geschossenen Auswärtstreffer – stellt den SVE vor eine taktische Herausforderung. „Wenn wir Hauruck spielen, gehen wir das Risiko, dass wir uns einen langen Ball und das 0:1 fangen. Oder wir stehen kompakt und setzen darauf, dass wir erst in der 80. Minute das 1:0 machen. Diese Entscheidung müssen wir treffen“, so Sadowsky.

Er macht sich jedoch keine Sorgen, falls der SVE in Rückstand geraten sollte: „Wenn die anderen ein Tor machen, schießen wir drei. Machen die zwei, gewinnen wir halt 4:2. Die Hombrucher haben gekämpft wie die Löwen, aber sie sind keine Übermannschaft.“

Der SVE muss auf Lothar Schendzierlorz (Urlaub) und Konstantin Rühl (verletzt) verzichten. Marvin Herkt hat aus dem ersten Duell einen Pferdekuss davongetragen, wird aber auf die Zähne beißen. Bei Hombruch ist Stefan Bienewald (Urlaub) nicht dabei. Dafür kehrt Kapitän Axel Booß nach einer Gelb-Rot-Sperre zurück.

Der Verein bittet wegen des zu erwartenden Zuschauerandrangs und der begrenzten Parkmöglichkeiten um ein frühzeitiges Kommen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare