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Bockum-Hövel hofft auf Pokal-Duell gegen die HSV

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Von: Patrick Droste

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SG-Spielertrainer David Schmidt hofft auf ein Pokal-Duell mit der Hammer SpVg.
SG-Spielertrainer David Schmidt hofft auf ein Pokal-Duell mit der Hammer SpVg. © Robert Szkudlarek

Wenn Fußball-Landesligist SG Bockum-Hövel die Hürde SuS Kaiserau im Kreispokal meistert, winkt zur Belohnung ein Derby gegen die Hammer SpVg.

Hamm – Im Halbfinale würde eine überaus verlockende Aufgabe warten. Dort wäre Fußball-Oberligist Hammer SpVg der nächste Gegner. „Das Spiel gegen die HSV würden wir natürlich sehr gerne bestreiten. Aber vorher wartet noch eine sehr unangenehme Herausforderung auf uns“, sagt David Schmidt, Spielertrainer des Landesligisten SG Bockum-Hövel, und meint damit die Partie im Kreispokal-Viertelfinale am Donnerstagabend (Anstoß 19.15 Uhr) beim SuS Kaiserau aus der Parallelstaffel.

Doch der Coach der SG ist durchaus zuversichtlich, dass seine Schützlinge die Hürde auf dem schwer zu bespielenden – weil in die Jahre gekommenen – Kunstrasenplatz in Kaiserau meistern wird. Seinen Optimismus zieht Schmidt daraus, dass bis auf Bilal Baaka (verletzt) und eventuell er selbst (erkrankt) alle Spieler wieder zur Verfügung stehen und sich für die wichtige Partie einsatzbereit gemeldet haben. „Die an Corona erkrankten und die verletzten Spieler sind alle fit. Personell sieht es endlich wieder ganz gut bei uns aus“, vermeldet der Bockum-Höveler Trainer. „Wir müssen jetzt nur zusehen, dass wir unsere PS wieder so wie in der Hinrunde auf die Straße bringen.“

Formkurve zeigt wieder nach oben

Nach dem schwachen Auftritt bei der 0:3-Niederlage in Heiden hatte Schmidt beim 1:1 gegen Altenberge bereits feststellen können, dass die Formkurve wieder nach oben zeigt. Zudem hat er das spielfreie Wochenende über Karneval dazu genutzt, um mit seinen Schützlingen zusätzliche Trainingseinheiten zu absolvieren, um das zuvor Versäumte aufzuarbeiten und wieder in den Rhythmus zu kommen.

Allerdings befürchtet Schmidt, dass beim SuS Kaiserau nach der Trennung von Chefcoach Jörg Lange und der Beförderung der bisherigen Co-Trainer Philipp Bremer und Robert Kittel ein Ruck durch die Mannschaft des Gastgebers gehen kann. „Wir erwarten jedenfalls ein sehr ekeliges Spiel und hoffen, dass wir gut reinkommen“, sagt Schmidt. „Wir müssen eine hohe Laufbereitschaft zeigen und schnell den Abschluss suchen. Denn wir wollen auch gut in den für uns schweren Monat März reinfinden.“

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