HSV setzt sich beim TuS Wiescherhöfen mit 3:0 durch

Foto: Mroß

HAMM -  Durch einen verdienten 3:0 (0:0)-Erfolg beim TuS Wiescherhöfen ist die Hammer SpVg ins Halbfinale des DFB-Pokals auf Kreisebene eingezogen. Dabei taten sich die Gäste aus dem Hammer Osten lange Zeit schwer, zu Chancen zu kommen. Erst ein Torwartfehler von Henrik Fickermann stieß die Tür in die nächste Runde auf.

„Das Ergebnis ist dem Spielverlauf entsprechend“, war HSV-Coach Goran Barjaktarevic zufrieden. „Wir haben in den letzten zwei Wochen im taktischen Bereich das Pressing geübt, um den Gegner so oft wie möglich unter Druck zu setzen. Das ist uns ziemlich gut gelungen.“

Vor knapp 100 Zuschauern an der Wielandstraße ließ Wiescherhöfen die Gäste in deren Hälfte kombinieren und machte die Räume zwischen Mittellinie und eigenem Strafraum sehr eng. Wie zu erwarten war, war die Spielvereinigung die tonangebende Mannschaft, hatte deutlich mehr Spielanteile und verfügte über die technisch stärkeren Akteure. Allerdings hielten die Grün-Weißen über eine gute taktische Grundordnung und eine große Einsatzbereitschaft dagegen. So hatte die HSV in der Anfangsphase nur eine harmlose Torannäherung durch Emre Demir (10.).

Auf der anderen Seite versuchten die Gastgeber, das Mittelfeld mit langen Pässen auf Stürmer Erkan Baslarli oder die nachrückenden Eduard Lorengel oder Julian Rohlmann zu überbrücken. Lorengel war es auch, der für den TuS besaß, als er nach einem langen Ball frei vor Manuel Lenz auftauchte, das Leder aber nicht am HSV-Schlussmann vorbeispielte (20.).

Wirkliche Torgefahr strahlte der Oberligist vor der Pause nur einmal aus, als Jochen Höfler aus halbrechter Position den Pfosten traf (42.).

Auch nach dem Wechsel änderte kein Team seine Spielphilosophie, so dass die Gäste aus dem Hammer Osten weiter bemüht anliefen, doch nicht in die Schnittstellen der Wiescherhöfener Abwehr kamen. Erst als TuS-Keeper Henrik Fickermann eine harmlose Hereingabe durch die Hände gleiten ließ, staubte Torjäger Jochen Höfler zum 0:1 ab (56.). „Der Torwartfehler ist ärgerlich. Das ist bitter, aber so ist Fußball“, sagte TuS-Spielertrainer Steven Degelmann. „Nach dem Rückstand haben wir fünf Minuten die Köpfe hängen lassen und waren ungeordnet in der Abwehr.“

Zwar hatte Erkan Baslarli nach dem Wiederanpfiff die Chance zum Ausgleich (57.), doch kurz darauf nutzten die Hammer nach einer schönen Kombination die Abstimmungsprobleme in der Wiescherhöfener Defensive aus, so dass Jochen Höfler auf 0:2 erhöhte (58.).

Die Vorentscheidung war gefallen, doch die Hausherren versuchten weiter, Akzente im Angriff zu setzen, doch weder Erkan Baslarli (65.) noch Thorsten Heinze (70.) war ein Treffer vergönnt. So sorgte Seyit Ersoy mit einem tollen Schuss aus 20 Metern für den Schlusspunkt zum 0:3 (85.). „Wir hatten unsere Chancen, aber oft hat ein halber Meter für ein Tor gefehlt. Das ist ärgerlich“, so Degelmann. - St

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