Sechs Spiele in elf Tagen: Eisbären vor harten Zeiten

Die Eisbären (hier Ibrahim Weißleder) stehen vor einem Härtetest, müssen sechs Spiele in elf Tagen bestreiten. - Foto: Sudermann

HAMM -   Vor harten Wochen mit einer extremen Belastung stehen jetzt die Eisbären in der Endrunde der Eishockey-Oberliga West. Die Hammer müssen gleich sechs Spiele innerhalb von nur elf Tagen bestreiten. „Das geht an die Substanz“, betont Trainer Milan Vanek, zumal die Mannschaft derzeit einige Ausfälle verkraften muss.

Und die beiden Aufgaben am Wochenende versprechen auch nicht gerade einfach zu werden. Am Freitag treten die Eisbären um 19.30 Uhr bei den Füchsen in Duisburg an, am Sonntag kommt dann um 18.30 Uhr der souveräne Spitzenreiter Frankfurter Löwen an den Maxipark.

Da kann es für die heimischen Eishockey-Cracks nur darum gehen, gute Ergebnisse zu erzielen. „Nie aufgeben“, lautet die Devise von Coach Vanek, der erneut über erhebliche Personalprobleme klagt. Beim Training am Mittwochabend waren gerade einmal zwölf Akteure seines Kaders auf dem Eis. Neben Lucas Becker und Tim Pietzko fehlten noch Dennis Tausend, der an Grippe erkrankt ist, Michel Maaßen, der derzeit über Adduktorenprobleme klagt. Und Verteidiger Andre Mangold (Rückenbeschwerden). Zudem zog sich Torhüter Christian Wendler eine Knieverletzung zu. „Ich kann nur hoffen, dass einige Spieler bis zum Wochenende wieder fit sind“, meint Vanek. Er setzt darauf, dass zumindest Wendler, Mangold und Maaßen auflaufen können. Zudem wird in Duisburg Neuzugang James Ross sein Debüt im Eisbären-Trikot geben.

Der 25-jährige Verteidiger, der zuletzt in der Oberliga Ost für die Jonsdorfer Falken spielte, hat, so Vanek, im Training einen sehr guten Eindruck hinterlassen. „Er ist ein sehr robuster Verteidiger, der auch einen guten Pass nach vorne spielt. Er wird uns mit Sicherheit helfen“, freut sich der Eisbären-Trainer über die Verstärkung. Vielleicht kann Ross dazu beitragen, dass die Hammer ihre Bilanz gegen die Füchse, gegen die sie erst einen Punkt erkämpften, aufbessern können. Was allerdings auch wieder entscheidend davon abhängen wird, mit welcher Besetzung die Gastgeber auflaufen werden. „Diese Duisburger Mannschaft ist eine Wundertüte“, meint Vanek. „Man weiß nie, welche Akteure mit einer Förderlizenz den Füchsen zur Verfügung stehen.“ Unabhängig davon setzt Vanek darauf, dass sein Team in kämpferischer Hinsicht alles geben wird. „Die Jungs haben immer noch Spaß, werden alles versuchen.“ Zumal am Sonntag im Heimspiel gegen Frankfurt nichts zu holen sein wird. „Die Mannschaft hat die Qualität einer Zweitliga-Truppe und gehört nicht in diese Liga“, betont Vanek. „Für uns kann es also nur darum gehen, mit Hilfe der Fans ein achtbares Ergebnis zu erzielen.“ - P. Sch.

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