Fußball-Landesliga

TuS Wiescherhöfen vor spielfreiem Wochenende: Coach Wessel hadert mit dem Spielplan

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Kämpferisch einwandfrei, aber letztendlich nicht erfolgreich: Wiescherhöfens Hicham Bouaid.

Etwas Zählbares nahm der TuS Wiescherhöfen aus der 1:2-Niederlage im Landesliga-Duell gegen die SG Borken zwar nicht mit, dafür sammelte Trainer Sebastian Wessel, der den Tabellenvorletzten seit der Winterpause betreut, viele positive Erkenntnisse.

Hamm – Umso mehr wurmt es den Coach, dass der Spielplan am nächsten Wochenende eine Pause für das Team von der Wielandstraße vorsieht. „Wir haben spielfrei und müssen zuschauen, wie unsere direkten Konkurrenten punkten können“, so Wessel.

Das freie Wochenende kommt zustande, da der SC Münster seine Mannschaft zurückgezogen hat. „Das kommt uns ungelegen. Wir hätten gerne sofort an unsere Leistung angeknüpft“, erklärt Wessel wohl wissend, dass das nach einer Niederlage zunächst seltsam klingt.

Aber tatsächlich war seine Elf über weite Strecken das bessere Team gewesen, hatte mehr Ballbesitz und eine gute Einstellung an den Tag gelegt – bis das 1:1 durch Borkens Michael Schnipper (57.), nur wenige Minuten nach dem Führungstor von Jannis Ritter (52.), dem TuS den Zahn zog. In der Folge hatte der Gast Oberwasser und erzielte in Person von Eric Römer den Siegtreffer (73.).

Wessel, der die Gegentore in die Kategorie „vermeidbar“ einordnet, ist mit seiner Elf jedoch auch ohne Punktgewinn zufrieden. „Ich kann den Jungs keinen Vorwurf machen. Vor allem bis zum Sechzehner haben wir das gut gemacht.“ Zu zwingenden Abschlüssen ließ sich der Abstiegskandidat allerdings nur selten hinreißen, weshalb es nur einmal im Borkener Gehäuse klingelte.

Auch der Torschütze bedauert spielfreies Wochenende

Beim Abschluss von Ritter hatte Ive Burkardt im SG-Kasten keine Abwehrchance. „Die Führung war zu diesem Zeitpunkt verdient“, blickt der Torschütze zurück, räumt aber gleichzeitig ein, dass seine Mannschaft offensiv noch deutlich Luft noch oben hat. „Ich denke, wir müssen vorne noch deutlich selbstbewusster werden“, so Ritter, der die einzigen beiden Pflichtspieltore für den TuS in diesem Kalenderjahr erzielte.

Für den Mittelfeldspieler ist jedoch klar: „Das Selbstvertrauen kommt von alleine, wenn wir einen Sieg einfahren und Tore schießen.“ Deshalb würde Ritter gerne am Sonntag wieder auf dem Platz stehen. „Nachdem wir gegen Rot-Weiß Deuten vor einer Woche verdient mit 0:5 verloren haben, war das Spiel gegen Borken genau die richtige Reaktion“, will der einstige Jugendspieler der Hammer Spielvereinigung den Schwung aus knapp 60 guten Minuten mitnehmen.

Gedulden müssen er und seine Mitstreiter sich allerdings bis zum 22. März, wenn der TuS den Tabellensechsten Werner SC empfängt. Eine Woche später reist der Landsligist zum Spitzenreiter SC Westfalia Kinderhaus. „Einfacher werden diese Spiele bestimmt nicht“, weiß Wessel, dass seinem Team die Außenseiterrolle innewohnt.

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