Sebastian Schubert steht nach Zitterpartie im WM-Halbfinale

Sebastian Schubert

London - Es war eine kleine Zitterpartie, die Sebastian Schubert am Freitagnachmittag hinter sich bringen musste, ehe er den Einzug in das Halbfinale der Weltmeisterschaft im Kanu-Slalom geschafft hatte.

Denn der 27-Jährige vom Kanu-Ring Hamm hatte im ersten Lauf das sechste Tor verpasst, sich dadurch 50 Strafsekunden eingehandelt und hatte lediglich den 93. Platz belegt. Im zweiten Durchgang musste er sich dann auf der Olympiastrecke von 2012 gewaltig steigern, denn in der zweiten Qualifikationsrunde kamen nur die besten zehn Fahrer weiter.

Doch der Heessener zeigte sich nervenstark, belegte mit einem Rückstand von 2,35 Sekunden auf den Polen Macej Okreglak, der diesen Lauf gewann, den siebten Rang und steht nun am Sonntagmorgen im Halbfinale. Dort kämpfen dann 41 Fahrer um die begehrten zehn Plätze für den WM-Endlauf. Neben Schubert kamen auch Alexander Grimm und Hannes Aigner, die beiden anderen Deutschen, weiter und hoffen vor den Toren Londons auf den großen Coup bei diesen Titelkämpfen.

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