Hammer führt Weltrangliste an

Sebastian Schubert: Als Nummer eins zur Kanu-WM

HAMM - Seinen deutschen Meistertitel hat er verteidigt, den Sieg im Gesamtweltcup ebenfalls. Was dem Slalom-Kanuten Sebastian Schubert in seiner Karriere noch fehlt, ist eine Einzelmedaille bei einer Weltmeisterschaft.

Die will der 26-Jährige vom Kanu-Ring Hamm in gut vier Wochen im US-amerikanischen Deep Creek (17. bis 21. September) holen. Dort wird er als neue Nummer eins der Weltrangliste – vor den Augsburgern Hannes Aigner und Fabian Dörfler – an den Start gehen. Bereits am kommenden Dienstag geht der Flug. Simon Stock sprach mit Schubert über Ziele und Chancen.

Herr Schubert, Sie sind zum ersten Mal in ihrer Laufbahn die Nummer eins der Weltrangliste. Ist das etwas, wofür man eine Flasche Sekt köpft?

Sebastian Schubert:  Nein, eher nicht. Das ist nicht mit einem Ereignis verbunden. Es gibt auch keinen Pokal. Aber es ist die Bestätigung für kontinuierliche Arbeit, denn die Rangliste berücksichtigt nach einem festen Schlüssel die besten Ergebnisse der vergangenen zwei Jahre. Es ist vor allem ein gutes Gefühl, aktuell die Nummer eins der Welt zu sein. Und es bedeutet, dass ich künftig als Letzter auf die Strecke darf, denn die Startreihenfolge richtet sich nach der Weltrangliste. So gesehen ist es eine Ehre, Letzter zu sein...

Sie haben in diesem Jahr die hervorragende Saison 2013 bestätigt. Was fehlt, ist eine WM-Einzelmedaille.

Schubert:  Stimmt. Bei der EM in Krakau habe ich letztes Jahr Bronze gewonnen, aber bei einer WM hat es noch nicht geklappt. Es wäre schön, wenn sich das jetzt ändert. Realistisch betrachtet, muss eine Medaille mein Ziel sein. Alles andere wäre für einen Gesamtweltcupsieger schwer zu vermitteln.

Schon nächsten Dienstag geht es los. Zweieinhalb Wochen Vorbereitung sind lang.

Schubert:  Am Stück schon. Aber im Gegensatz zu anderen großen Kanu-Nationen haben wir in diesem Jahr kein Trainingslager in Deep Creek abgehalten. Dafür fahren wir ein paar Tage früher hin als andere. Insgesamt sind drei Wochen Training im Jahr auf der WM-Strecke üblich. Das passt schon.

Das komplette Interview lesen Sie am Dienstag im Westfälischen Anzeiger.

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