Sebastian Schubert Neunter beim Weltcup in Spanien

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Machte Boden auf die Konkurrenz im Kampf um den Sieg in der Weltcup-Gesamtwertung gut: Sebastian Schubert.

LA SEU D’URGELL ▪ Mit gemischten Gefühlen hat Sebastian Schubert das Weltcup-Rennen der Slalom-Kanuten im spanischen La Seu d’Urgell beendet. Einerseits schaffte es der deutsche Meister vom Kanu-Ring Hamm erstmals, auf der Strecke im Norden Kataloniens ins Finale einzuziehen, dafür verpasste er einen Platz auf dem Podest – und damit auch den Sprung an die Spitze der Gesamtwertung.

Nachdem der 26-Jährige am Samstagmittag im Halbfinale die sechstschnellste Zeit gefahren war und sich als einziger der vier Deutschen für den Endlauf qualifiziert hatte, leistete er sich dort 50 Strafsekunden und musste sich mit dem neunten Platz zufrieden geben. Sein Sohn sei etwas zu viel Risiko eingegangen beim Befahren des zwölften Tores, sagte Trainer Jürgen Schubert. „Der Kopf war angeblich nicht ganz drin.“ Ohne die Strafe wäre der Hammer mit einer Zeit von 93,12 Sekunden Vierter geworden. Trotz des Fehlers „hat er sich gefreut, dass er den Mythos gebrochen hat und in Spanien ins Finale gefahren ist“, sagte sein Coach.

Das vierte Rennen des Kanu-Slalom-Weltcups entschied der spanische Lokalmatador Samuel Hernanz (92,18 Sekunden) für sich – vor den beiden Franzosen Boris Neveu (92,24) und Sebastien Combot (92,65). „Sie sind oft zum Training dort“, war Jürgen Schubert nicht überrascht.

In der Weltcup-Gesamtwertung ist der Titelverteidiger weiterhin Dritter. Allerdings machte Sebastian Schubert acht Punkte auf den Führenden Hannes Aigner gut. Sein deutscher Teamkollege kam nicht über den 14. Rang hinaus. Der Zweitplatzierte Vit Prindis (Tschechien) landete direkt hinter Schubert auf Platz zehn. Alexander Grimm als 16. und Fabian Schweikert als 29. schafften es am Samstag nicht in den Endlauf. „Spannender kann es kaum werden“, sagte Jürgen Schubert zwei Wochen vor dem Weltcup-Finale. Augsburg ist vom 15. bis 17. August Gastgeber.

Jasmin Schornberg, ebenfalls vom KR Hamm, ist derzeit Vierte im Weltcup. Die 28-Jährige startet in La Seu d’Urgell erst am Sonntag um 10.10 Uhr ins Halbfinale. ▪ mak

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