Sebastian Schubert holt dritten Platz

TACEN. Die Strecke liegt ihm. Sebastian Schubert hat am Samstag beim Weltcup im slowenischen Ljubljana-Tacen den dritten Platz erreicht - dort, wo er vor zwei Jahren zum ersten Mal überhaupt auf dem Weltcup-Treppchen stand. Nach dem unglücklichen Ausscheiden im Londoner Weltcup eine Woche zuvor meldet sich der Hammer Kanut im Weltcup zurück.

Tacen, das ist eine der anspruchvollsten Strecken im gesamten Weltcup-Zirkus, weiß Sebastians Vater Jürgen Schubert. Und wer weiß, was der Junior alles hätte reißen können in diesem Rennen, hätte er nicht im Finallauf an Tor 17 eine unfreiwillige Rückwärtsdrehung einbauen müssen. Doch sei's drum: Das Ergebnis stellt alle zufrieden. Denn trotz dieser Wende kam er als einer von nur vier Paddlern mit einer Zeit von unter 100 Sekunden ins Ziel (98,51 Sek.).

Die Nase vorn hatte sein Teamkollege Fabian Dörfler (97,12). Der war erst nachträglich ins Finale eingezogen, zunächst stand bei ihm eine Berührung zuviel für die Endrunde - das wurde von der Wettkampfleitung aber noch bereinigt. Sehr zur Freude des deutschen Lagers. Zweiter wurde der Italiener Andrea Romeo mit nur 0,2 Sekunden Rückstand auf Platz eins.

Zusammen mit Fabian Dörfler und mit dem zweiten Augsburger Kollegen Alexander Grimm sicherte sich Sebastian Schubert am Ende des Tages auch noch den Sieg im Teamklassement. Das ist zwar keine offizielle Weltcup-Wertung, macht sich aber hervorragend in der Gesamtbilanz.

Für die zweite Athletin des Kanu-Ring Hamm, Jasmin Schornberg, wird es am Sonntag ernst. Die Lippstädterin sicherte sich mit dem 13. Platz die Qualifikation für die Endläufe. - kab 

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