Fußball

Schwierige Planung: So will der TuS Wiescherhöfen II erneut die Klasse halten

Jan Behnke, Spielertrainer des TuS Wiescherhöfen II.
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Jan Behnke, Spielertrainer des TuS Wiescherhöfen II.

Zweite Mannschaften haben es schwer in der Fußball-Kreisliga A. Sie können Spieler nicht mit finanziellen Mitteln locken. Der TuS Wiescherhöfen II tritt erneut gegen viele Schwergewichte an.

Hamm - Gesichert war die zweite Mannschaft des TuS Wiescherhöfen II bei sechs Punkten Vorsprung auf die Abstiegsränge der Fußball-Kreisliga A noch nicht. Dank des Abbruchs aufgrund der Corona-Krise spielt sie aber auch künftig im Kreis-Oberhaus. „In erster Linie sind die sportlichen Aspekte in den letzten Monaten total in den Hintergrund geraten. Die Entscheidung, Aufsteiger, aber keine Absteiger festzulegen wurde zur Zufriedenheit vieler festgelegt“, sagt TuS-Trainer Jan Behnke.

Die Aufgabe, einen Kader für die kommende Saison zusammenzustellen, ist für den Coach anspruchsvoll: „Für uns als Reserve ist das ohnehin in dieser Liga eine Mammutaufgabe. Denn wir haben es mittlerweile mit so vielen Schwergewichten zu tun, die vom Budget her mindestens eine, wenn nicht sogar zwei Klassen höher spielen müssten.“

Das Konzept muss überzeugen

Daher muss der Spielertrainer neue Spieler mit dem Konzept überzeugen können. „Wir müssen Jungs finden, die sich voll und ganz auf das einlassen, was wir bieten können“, sagt Behnke. Ohne ernsthaftes Training sei es aber auch schwieriger, interessante Akteure über gemeinsame Einheiten zu integrieren.

Die Personalplanungen hängen für die Grün-Weißen enorm vom Zeitpunkt des Neuanfangs ab: „Ob und wann wir wieder auf den Platz können wird entscheidend sein, um dann zu sehen, welche Akteure dann noch Interesse an einer Zusammenarbeit haben.“

Fest steht jedenfalls der Abgang von Justin Sporkert, den es an die Schachtstraße zum SVF Herringen ziehen wird. „Ich denke, beide Seiten hatten sich ingesamt mehr erhofft. Ich hätte mir sehr gewünscht, dass er noch eine Saison bleibt, richtig Gas gibt und zeigt, was er drauf hat. Aber vielleicht gelingt ihm das nun in Herringen“, so Behnke.

Marius Gürnth kehrt zurück

Ebenfalls sicher erscheint das Auffrischen des Kaders durch einige A-Jugendliche aus den eigenen Reihen. Diese haben schon vor der Corona-Pause ab und zu mit der Mannschaft trainiert, sodass es für das gesamte Trainerteam spannend zu sehen sein wird, wie sich jeder einzelne junge Akteur von Woche zu Woche entwickeln kann. Definitiv neu dabei sein wird Offensivspieler Marius Gürnth, der schon vor einer längeren Fußballpause beim TuS aktiv war. Große Forderungen stellt der Spielertrainer allerdings nicht an ihn: „Mit ihm habe ich schon selbst zusammengespielt. Er kann auf der Außenbahn, aber auch im Sturm agieren. Allerdings soll er sich zunächst erstmal wieder an das Spiel gewöhnen und dann wird er auch eine Verstärkung für uns sein.“

Alles in allem hoffen alle TuS-Beteiligten, die passenden Bausteine zu finden, um anschließend wieder eine souveräne sowie sorgenfreie Saison ohne Abstiegssorgen in der A-Liga meistern zu können.

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