Schwere Aufgabe für Rhynern in Sprockhövel

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Dustin Wurst

HAMM - Mit der Partie beim Tabellen-15. TSG Sprockhövel am Sonntag (15 Uhr) geht die Saison in der Fußball-Oberliga fr Westfalia Rhynern in die entscheidende Phase.

Westfalia-Trainer Björn Mehnert erwartet einen Gegner, bei dem sein Team eine ähnlich gute Leistung abrufen muss, wie zuletzt beim 1:1 im Nachholspiel gegen den SV Lippstadt, wenn sie nach 90 Minuten als Sieger vom Platz gehen will. „Das ist eine sehr junge Mannschaft, die mit Tempo und sehr unkonventionell spielt“, sagt der Trainer. „Und die durch unterschiedliche Ergebnisse in beide Richtungen zu überraschen weiß.“

Doch ungeachtet aller sportlichen Unberechenbarkeit des Gegners will die Westfalia ihren Aufwärtstrend der vergangenen zwei Begegnungen fortsetzen. „Um zu gewinnen, müssen wir unseren Plan durchziehen, gutes Passspiel an den Tag legen, Ballsicherheit haben und darüber hinaus den Gegner unter Druck setzen“, gibt der Coach vor. „Dann können wir gewinnen, auch wenn Sprockhövel auf dem heimischen Kunstrasen sehr stark auftritt.“

Das Thema Aufstiegschance spiele bei den Akteuren der Westfalia derzeit ohnehin keine Rolle – trotz nur fünf Punkten Rückstand auf Rang zwei und der Möglichkeit drei zusätzliche Zähler beim Nachholtermin in Stadtlohn zu holen. „Wir beschäftigen uns gar nicht groß damit. „Wir wollen weiter von Spiel zu Spiel gucken. Das hat die Mannschaft in den vergangenen zwei Partien wieder sehr gut hinbekommen. Und wenn wir dadurch den Druck auf Ahlen erhöhen könnten, ist das so“, versichert Mehnert und schiebt gleich eine Spitze in Richtung des aktuellen Tabellenzweiten hinterher: „Wenn ich Trainer von Ahlen wäre, würde ich schon am Strand sitzen und den Aufstieg feiern – bei der Qualität, die dieser Kader besitzt.“ Entsprechend habe sein Team keinen Druck, zumal es auf eine starke Saison stolz sein dürfe: „Wir haben jetzt schon so viele Punkte wie letztes Jahr, werden uns am Ende wieder verbessert haben – trotz der Abgänge, die uns ereilt haben“, sagt Mehnert. „Und auch die Abgänge, die uns in diesem Jahr wieder ereilen werden, machen uns nichts aus – Fluktuation gehört beim Fußball dazu.“ Zumindest in Sachen Aufstellung muss es diese am Sonntag nicht geben. Denn wie zuletzt fehlen Mathieu Bengsch (stieg in dieser Woche ins Mannschaftstraining ein) und Markus Maier – ansonsten steht Mehnert erneut der gesamte Kader zur Verfügung. - güna

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