2:5 – Schwarzer Tag für den TSC Hamm

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Der TSC kassierte eine bittere Niederlage.

Hamm - Gegen den noch sieglosen VfL Hörste-Garfeln wollte Bezirksligist TSC Hamm seine Serie von zuletzt zwei Siegen fortsetzen. Doch daraus wurde nichts. Stattdessen erteilte der Aufsteiger den völlig desolaten Gastgebern beim 2:5 (0:3) eine Lehrstunde.

„Das war ein rabenschwarzer Tag. Die Mannschaft hat überhaupt keine Einstellung gezeigt“, war TSC-Trainer Erdal Akyüz restlos bedient. „Meine Spieler haben die Zweikämpfe nicht angenommen. Das war eine katastrophale Leistung.“

In der Anfangsphase erspielte sich die TSC-Elf eine optische Überlegenheit, allein Zählbares kam nicht dabei heraus. Kevin Kocaalan prüfte Marcel Jakob per Flachschuss (10.), zwei Minuten später traf Dominik Derksen in aussichtsreicher Position den Ball nicht richtig, sodass der VfL-Torwart erneut Sieger blieb.

Immer wieder versuchte es der TSC mit langen Pässen, doch die Abwehrreihe der Gäste war gut gestaffelt und voll konzentriert. Die Gäste setzten mit ihren schnellen Spielern immer wieder auf Konter. Kevin Henschke traf nur die Latte (13.), in der 22. Minute machte es Niclas Thon besser, als er einen Abpraller von der Latte zur 0:1-Gästeführung einköpfte.

Dem 0:2 ging ein Foulspiel eines Hörster Spielers im eigenen Strafraum voraus, bei dem der Schiedsrichter auf Vorteil erkannte. Über zwei Stationen landete der Ball vor den Füßen von Niclas Thon, der mit einem Flachschuss traf. „Da hätte der Schiedsrichter einen Freistoß geben müssen“, war Akyüz stocksauer. Nach seiner lautstarken Kritik musste er seinen Platz an der Seitenlinie räumen. Noch vor der Pause erhöhte Henschke aus 16 Metern zur 0:3-Halbzeitführung.

Bei Kocaalans Anschlusstreffer (51.) keimte noch einmal Hoffnung auf, doch Vitali Buchmüller macht sie mit einem Doppelschlag (58./81.) zunichte. Erst schloss er einen Konter nach einer TSC-Ecke ab, dann zirkelte er einen Freistoß von der Strafraumgrenze in den Winkel. Kocaalan traf kurz vor Schluss per Handelfmeter zum 2:5-Endstand.

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