Schwach bei Sichtung in Duisburg: Jonas Ems muss ins Stechen

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Jonas Ems wurde bei der zweiten Verbandssichtung nur zweimal Dritter.

DUISBURG - Das war nicht das Optimum: Die zweite und abschließende Sichtung des Deutschen Kanu-Verbandes auf der Duisburger Wedau stand für den Hammer Kanuten Jonas Ems unter keinem guten Stern.

Zwei 200-m-Finals galt es zu bewältigen; und am Ende kam Jonas Ems zweimal als Dritter hinter dem jungen Mannheimer Max Lemke und dem Potsdamer Felix König über die Ziellinie.

Ems muss am Dienstagvormittag an der Wedau ein Entscheidungsrennen gegen König um den Start beim Weltcup in Duisburg in gut zwei Wochen bestreiten.

Schon im ersten Finale am Samstag lief es nicht optimal für den Hammer Sprinter. Nachdem das Feld zunächst wegen eines Fehlstarts zurückgeschossen worden war, kam Ems beim zweiten Versuch nicht mehr so gut aus dem Startschuh. Ein Manko, das er auf der kurzen 200-m-Distanz nicht mehr wettmachen konnte.

„Das Rennen war nicht schön, der erste Start saß viel besser. Am Ende war es nicht das, was ich mir erhofft hatte. Nun geht es im zweiten Endlauf um die Wurst, da muss ich ein gutes Ergebnis rausholen“, erklärte Ems zur „Halbzeit“.

Ein Vorhaben, das er nicht umsetzen konnte. Denn am Ende glich der Zieleinlauf dem des ersten Rennens. Der Abstand zu den beiden Führenden war etwas zu groß.

In der Addition mit der ersten Sichtung vor drei Wochen rangierte Ems damit hinter dem Führenden Max Lemke punktegleich mit Felix König und unter Berücksichtigung von Rauhe (Potsdam) und Liebscher (Dresden) auf Platz vier. Die beiden Sichtungsführenden hatten sich als Europameister bereits für die Weltcups qualifiziert.

„Schade, dass ich das nicht abrufen konnte, was ich eigentlich kann. Es fehlte die Spritzigkeit. Ich hab mich nicht gut und fit gefühlt im Rennen. Das ist absolut ärgerlich, aber so ist es im Sport“, sagte Ems geknickt, bevor sich der Trainerrat des Deutschen Kanu-Verbandes dazu entschied, die beiden Sprinter Ems und König ins Stechen zu schicken. - uf

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