Schornberg siegt in Markkleeberg – Schubert Zweiter

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Jasmin Schornberg vom Kanu-Ring Hamm gewann das Weltranglistenrennen in Markkleeberg.

LEIPZIG -  Jasmin Schornberg und Sebastian Schubert vom Kanu-Ring Hamm sind zwei Wochen vor Beginn der Qualifikationen für die Nationalteams in guter Form. Schornberg feierte beim ICF-Weltranglistenrennen im Kanupark Markkleeberg bei Leipzig den Sieg im Kajak-Einer, Schubert wurde Zweiter hinter seinem Augsburger Trainingspartner Hannes Aigner.

„Es war psychologisch ganz wichtig, sich beim Abtasten der Deutschen gleich gut in Szene zu setzen“, sagte Trainer Jürgen Schubert. Das gelang Schornberg besonders gut. Die WM-Dritte des Vorjahres und Ex-Weltmeisterin setzte sich fehlerfrei mit gut zwei Sekunden vor ihrer Teamkollegin Ricarda Funk (Bad Kreuznach) und der Tschechin Katerina Kudejova durch. „Ich wollte probieren, überall möglichst eng und sauber zu fahren – und das hat super geklappt. Ich bin gut reingekommen ins Rennen und körperlich ganz fit, am Wochenende jetzt zwar ein bisschen am kränkeln, aber bis zur Quali bin ich dann bombenfit“, sagte die 28-Jährige, die auf der fehleranfälligen Strecke mit vielen kleinen Wellen in allen vier Läufen ohne Strafsekunden blieb. „Das war einfach eine super Leistung“, lobte Jürgen Schubert.

Der Augsburger Olympia-Dritte Hannes Aigner gewann die Entscheidung der Herren im Kajak-Einer. In 97,79 Sekunden distanzierte er den ebenfalls fehlerfreien Sebastian Schubert um 0,35 Sekunden. Der Heessener war in zwei von insgesamt vier Läufen die schnellste Zeit gefahren. Im Finale wurde er knapp geschlagen, „obwohl es der beste Lauf war“, wie der 25-Jährige sagte. Er zeigte sich zufrieden mit dem Resultat, vor allem aber mit seiner Form. „Diese Wettkämpfe sind wichtig für mich. Das fühlt sich jetzt nochmal besser an als vor zwei Wochen“, sagte Schubert, der bei den vorangegangenen Weltranglistenrennen im australischen Penrith und im slowenischen Solkan den vierten und dritten Rang belegt hatte. „Sebastian ist super durch den Winter gekommen. Er ist mit seiner Konzentration und seinem Nervenkostüm schon jetz wieder da, wo er letzte Saison aufgehört hat“, sagte Vater und Heimtrainer Jürgen Schubert.

Bis Mitte der Woche trainiert Sebastian Schubert in Markkleeberg, bevor er in seine Wahlheimat Augsburg fährt, wo am 3. und 4. Mai der erste Teil der Nationalen Qualifikation ausgetragen wird. Teil zwei findet am 10. und 11. Mai in Markkleeberg statt. Schuberts Ziel ist dasselbe wie von Schonberg: ein Platz unter den besten Drei. Der berechtigt zur Teilnahme an WM und EM. - sst

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