Schiffer löst Kersting als Team-Manager in Rhynern ab

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Martin Schiffer wird neuer Team-Manager in Rhynern und Andreas Kersting Sportdirektor.

Hamm - Seit 2001 ist Andreas Kersting als Team-Manager des Fußball-Oberligisten Westfalia Rhynern tätig. In dieser Zeit hat er einen großen Teil dazu beigetragen, dass die Mannschaft unter anderem 2010 den Sprung in die NRW-Liga geschafft und in der vergangenen Saison kräftig an der Tür zur Regionalliga West angeklopft hatte.

Doch nun wird der 47-Jährige seinen Posten räumen – und eine andere Funktion im Verein übernehmen. Kersting wird als stellvertretender Fußball-Abteilungsleiter die Gesamtkoordination im Verein übernehmen. „Man hat diesen Posten Sportdirektor genannt“, sagt er mit einem verschmitzten Lächeln und verrät, dass er diesen Schritt auf eigenen Wunsch vollzogen hat: „Wir machen das alle ehrenamtlich. Die Arbeit wird nicht weniger. Und jetzt ist der Punkt gekommen, wo wir das auf mehrere Schultern verteilen können. Uns ist es gelungen, entsprechende Veränderungen in unserem gut funktionierenden Team vorzunehmen und neue Leute hinzuzugewinnen, damit wir noch besser aufgestellt sind.“

So wird in Zukunft Martin Schiffer zusammen mit Matthias Lütkhoff die Aufgaben von Kersting als Team-Manager übernehmen. Der mittlerweile ebenfalls 47-Jährige war von 1993 bis 1999 am Papenloh als Spieler aktiv, ehe er nach seinem dritten Kreuzbandriss seine Karriere beendete. Anschließend war er als Sportlicher Leiter bei Borussia Dröschede und Mengede 08/20 aktiv, ehe er nun in Rhynern einsteigt. „Ich stand immer in Kontakt zu Andi Kersting. Und so kam es dann irgendwann dazu, dass er mich gefragt hat, ob ich nicht einsteigen will“, sagt Schiffer, der sich auf die neue Herausforderung freut: „Denn ich kenne noch viele Leute von früher. Und für eine Mannschaft zu arbeiten, die in der vergangenen Saison fast in die Regionalliga aufgestiegen wäre, ist natürlich auch sehr reizvoll.“

Bei der Zusammenstellung der aktuellen Mannschaft war er allerdings noch nicht involviert. Aber nun ist er zusammen mit Lütkhoff für die Belange des Oberliga-Teams verantwortlich. „Ich kenne viele Spieler aus dem Dortmunder Raum. Es wird meine Aufgabe sein, mit den begrenzten Mitteln in Rhynern eine Mannschaft zusammen zu stellen, die wettbewerbsfähig ist und vielleicht mal den nächsten Schritt machen kann“, so Schiffer.

Aber erst einmal will er sich nun am Papenloh einarbeiten, die Spieler kennen lernen, die Leistungsfähigkeit der Akteure beobachten und dann zusammen mit Trainer Björn Mehnert einen Plan für die Saison 2016/17 aufstellen. „Ich will damit früh beginnen. Zum Start der Rückrunde im nächsten Jahr soll die Mannschaft zu 80 Prozent stehen, damit das nicht auf den letzten Drücker passiert.“ Auch Kersting wird sich nun an einen anderen Job gewöhnen müssen, bei dem er der Chef des neuen Rhyneraner Säulensystems sein wird.

Der erste Pfeiler der Fußball-Abteilung ist die erste Mannschaft mit den beiden Team-Managern Schiffer und Lütkhoff, der zweite sind die Nachwuchsmannschaften U23 und U19, die Thomas Schneider unterstehen, und der dritte ist der Jugendbereich ab B1-Junioren abwärts mit Markus Bösel und seinem Stellvertreter Jürgen Benecke an der Spitze. „Ich werde die zentrale Anlaufstelle dieser drei Säulen sein. Dadurch werden die Wege noch kürzer, und der Austausch wird intensiver. Denn wir wollen versuchen, unsere Talente nach vorne zu bringen“, erklärt Kersting – und fügt hinzu: „Natürlich werde ich Schiffi am Anfang aber noch unterstützen.“

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