Nach dem Aufstieg in die 1. Regionalliga.

Saisonstart für die HammStars wohl Ende September

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Trainer Ivan Rosic will mit den HammStars Anfang August ins Training einsteigen.

Hamm – Die Saison 2020/2021 in der 1. Basketball-Regionalliga soll am letzten September-Wochenende (25. bis 27.) beginnen. Das ist das Ergebnis einer Videokonferenz, an der die Verantwortlichen der momentan 13 Ligavereine teilgenommen haben.

 Eingeladen dazu hatte der WBV-Vizepräsident für Spielbetrieb und Sportorganisation, Lothar Drewniok. „Die Entscheidung ist im Prinzip einstimmig getroffen worden – unabhängig von der Ligagröße“, sagt Markus Schwennecker vom TuS 59 HammStars. Ebenso einstimmig hatten der Sportdirektor des Aufsteigers und seine Kollegen den Vorschlag des westdeutschen Verbandes abgeschmettert, bereits am 4./5. September mit dem Ligaspielbetrieb zu beginnen. „Das haben wir kategorisch abgelehnt, weil bis zu diesem Termin eine vernünftige Vorbereitung nicht machbar gewesen wäre“, sagt Schwennecker. 

Ebenso einstimmig lehnten die beteiligten Vereine einen Saisonstart Ende Oktober ab. Schwennecker: „Das ist sehr spät, da hätten einige Vereine nach hinten heraus Probleme bekommen.“ Das letzte September-Wochenende als Startrampe für die Spielzeit zu nutzen, schien allen Beteiligten sinnvoll. „Wir wissen zwar nicht, was uns vielleicht im Juli oder August in Sachen Corona noch widerfahren wird“, sagt Schwennecker, aber man habe auch bei den HammStars jetzt „Planungssicherheit in Anführungsstrichen“. 

Die Telefonrunde hat sich dabei auf folgende Eckdaten geeinigt: Die erste Runde um den westdeutschen Pokal soll vom 18. bis zum 20. September ausgespielt werden, bevor eine Woche später der Ligabetrieb starten wird. Am 28. März 2021 soll die Hauptrunde enden, offizielles Saisonende – so hoffen alle – wird der 16. Mai kommenden Jahres sein. Ziel sei es dabei gewesen, alle Vereine der höchsten NRW-Spielklasse unter einen Hut zu bekommen und ihnen einheitliche Rahmen- und Vorbereitungsbedingungen zu bieten. „Nur so besteht Chancengleichheit für alle Teams“, sagt WBV-Vize Lothar Drewniok. 

„Wir freuen uns, dass es hoffentlich bald wieder losgeht“, sagt Schwennecker, der sich nun auf die ersten ernsthaften Gespräche vorbereiten kann. „Das Problem der Ansprache von Sponsoren oder potenziellen Neuzugängen hatten aber alle anderen Vereine auch“, nennt Schwennecker ein Thema aus der Videokonferenz. „Wir können ja jetzt erst loslegen. Wir gucken jetzt erst einmal bei unseren Local Playern und schauen, ob wir vielleicht noch einen Import holen. Das wird sich in den nächsten Tagen und Wochen entscheiden“, sagt er. 

Am Donnerstagabend trafen sich Vorstand und sportliche Leitung, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Der Vorbereitungsplan von Trainer Ivan Rosic sieht im Groben vor, dass er Anfang August mit der Konditionsarbeit beginnt und anschließend in der Halle sechs oder sieben Wochen Vorbereitungszeit hat. Wann die ersten Bälle fliegen? „Ivan fängt mit dem Individualtraining bei den jungen Spieler an – natürlich unter Einhaltung aller Auflagen“, sagt Schwennecker, der weiß: „Die Jungs sind heiß darauf, in die Halle zu kommen.“

 Nach den Sommerferien, am 11. August, wollen sich die sportlichen Leiter erneut in einer Videokonferenz austauschen. Ob dann mit zwölf oder 13 Vereinen, ist noch nicht sicher. Denn Herford und Rhöndorf haben die Lizensierungsunterlagen für die Pro B eingereicht und hoffen darauf, im Nachrückverfahren aufzusteigen – die Ostwestfalen mit passablen Aussichten, die Rheinländer wohl nur mit sehr geringen Chancen. Eine 14er-Liga wird es nicht geben, da die möglichen Zweit-Regionalligsten wenig Neigung verspüren, die finanziellen Risiken einzugehen. „Wir gehen im Moment davon aus, dass mit 13 Mannschaften gespielt wird“, sagt Schwennecker. 

Die Verantwortlichen der Klubs hoffen darauf, dass auch wieder vor Publikum gespielt werden darf. Schwennecker: „Wir wollen nur ungerne ohne Publikum spielen, denn ohne Fans ist es nur halb so schön und den Vereinen fehlen auch wichtige Einnahmen.“

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