SSV rüstet sich für den nächsten Aufstiegskampf

+
Auf ein Neues mit größerem Kader: Die SSV-Volleyballer peilen den Regionalliga-Aufstieg an.

HAMM -  Zweimal hintereinander haben die Volleyballer des SSV Hamm an das Tor zur Regionalliga geklopft. In der kommenden Saison wollen sie hindurchgehen. Das Team von Magnus Schroer wird mit unverändertem Mannschaftskern und bis zu vier Neuzugängen einen weiteren Anlauf nehmen. „Den Spaß, mit unserer Truppe in der Regionalliga zu spielen, würden wir uns schon gern machen“, sagt Schroer.

In der vergangenen Spielzeit fehlte dem SSV lediglich ein Punkt, um in die Anfang Mai stattfindende Aufstiegsrunde einzuziehen, in der nun die Iserlohn Panthers als Tabellendritter der ausgeglichenen Oberliga-Staffel 2 antreten werden. „Wir hätten das in diesem Jahr mit Sicherheit geschafft, wenn wir es ernsthaft angepackt hätten. Wir haben in der Rückrunde etwas den Fuß vom Gas genommen, wenn auch zum Teil unfreiwillig. Wenn wir es darauf angelegt hätten, immer mit allen Spielern anzutreten, wären wir Zweiter geworden“, glaubt Schroer. „Wir müssen uns den Aufstieg konsequent vornehmen.“ Und das wollen die SSV-Herren – allerdings nur mit einem größeren Kader.

Das jetzige Team mit Jan Bernardy, Lukas Haverkamp, Sascha Hennig, Markus Wittek, Tim Gossen, Tim Hoger, Felix Hinkelmann, Nico Meyer und Schroer bleibt den Südenern – trotz einiger Abwerbeversuche – erhalten. „Alle Spieler machen mindestens ein Jahr weiter“, sagt Schroer. Das gilt auch für Trainer Suha Yaglioglu, der künftig aus zeitlichen Gründen aber wohl nur noch einmal pro Woche den Übungsabend leiten wird.

Lediglich auf einen muss die Mannschaft künftig verzichten: Drazen Slacanin. Der 43-jährige Edelreservist hört aufgrund von Verletzungen auf. In der Anfangsphase der vergangenen Saison gab er dem Team wichtige Starthilfe. Mit dem früher international erfolgreichen Slacanin gelangen dem SSV unter anderem zwei Siege gegen den späteren Tabellenzweiten Telekom Post SV Bielefeld. „Unsere Qualität hat immer sprunghaft zugelegt, wenn Drazen mitgewirkt hat, obwohl er seit Jahren nicht mehr trainiert“, sagt Schroer. „Viele Jahre hat er uns geholfen. Diese Hilfe werden wir künftig nicht mehr haben.“

Das Ziel ist ein größerer Kader als zuletzt. In den Spielen war die Mini-Besetzung oft kein großes Problem. Wohl aber im Training. „Das war der Knackpunkt. Es war manchmal ermüdend und frustrierend, wenn du in die Halle gehst und da stehen nur drei oder vier Leute. Deswegen brauchen wir einen Kader von neun bis 14 – und das werden wir auch erreichen“, sagt Schroer. Wenn nicht durch Akteure des Oberliga-Kaders, so doch in Verbindung mit Spielern der Reserve. Das Training der beiden Teams soll enger verzahnt werden. „Aber ganz wesentlich ist: Wenn wir die Spielfreude der letzten drei Saisonpartien aufrecht erhalten können und mit einem größeren Team in die neue Saison gehen, sind wir oben dabei“, sagt Schroer. - sst

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare