Eishockey

Rückschlag für die Eisbären in Dinslaken

Martin Benes musste nach einem Kniecheck raus.
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Martin Benes musste nach einem Kniecheck raus.

Die Saison des Eishockey-Regionalligisten Hammer Eisbären gleicht einer Achterbahnfahrt. Nach dem 9:1 am Freitag gegen Soest gab es am Sonntagabend in Dinslaken wieder einen Rückschlag.

Die Mannschaft von Ralf Hoja blieb beim Tabellensechsten ohne eigenen Treffer, unterlag mit 0:2 und hat jetzt als Fünfter ganz schlechte Karten auf den so begehrten Play-off-Platz vier. 

Die Begegnung begann ausgeglichen. Vorteile erspielte sich der Gastgeber allerdings im ersten Überzahlspiel. Das nutzte Dinslaken Sekunden vor Ablauf der Zwei-Minuten-Strafe gegen Sebastian Pigache zum 1:0 durch Alexander Brinkmann (10.). „Da haben wir die Scheibe einfach nicht geklärt bekommen“, sagte Eisbären-Manager Jan Koch. Eigene Möglichkeiten spielten die Gäste nicht konsequent genug zu Ende. 

Für Benes ist das Spiel schnell vorbei

Zu allem Überfluss war das Duell für den Tschechen Martin Benes nach nur 18 Minuten beendet. Ein Kniecheck führte zu einer Fünf-Minuten- und Spieldauer-Strafe. Zudem ist Benes auch für die Partie am kommenden Freitag in Herford gesperrt. „Die Strafe ging so in Ordnung“, befand auch Koch. Erneut war es im zweiten Drittel eine Unterzahl-Situation, die die Eisbären vor Probleme stellte. Ibrahim Weißleder saß draußen, als Stefan Dreyer zum 2:0 erhöhte (25.). Die Eisbären hingegen vermochten es nicht, die erste Überzahlsituation nach 33 Minuten zum Torerfolg zu nutzen. 

Tor wie vernagelt

„Wir haben mehr Spielanteile, machen aus dieser optischen Überlegenheit aber viel zu wenig“, sagte Koch. Daran sollte sich auch im Schlussabschnitt nicht viel ändern – trotz dreier Zwei-Minuten-Strafen gegen Dinslaken. „Wir haben richtig viel Druck aufgebaut, das Tor war aber wie zugenagelt“, sagte Koch. 

Der Eisbären-Manager wusste, dass die Strafe gegen Benes spielentscheidenden Charakter hatte: „Das sieht man ja daran, dass wir beide Tore in Unterzahl kassiert haben. Es war dann auch schwierig für den Trainer, die Mannschaft im laufenden Spiel immer wieder umzustellen.“

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