Ein Tor zu viel?

Rostock legt nach 24:24 gegen ASV Protest ein

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Vorläufiges Ergebnis: Nach dem 24:24 bringt der ASV Hamm-Westfalen aus Rostock einen Punkt mit.

ROSTOCK - Am Ende fehlte allen Beteiligten der Überblick. Nachdem auf der Anzeigentafel in der Rostocker Stadthalle nach einem Treffer in letzter Sekunde durch den Rostocker Patrik Hruscak ein 24:24 (11:14)-Unentschieden im Spiel der 2. Handball-Bundesliga zwischen dem HC Empor Rostock und dem ASV Hamm-Westfalen aufleuchtete, gingen die Diskussionen erst richtig los.

Schließlich wurde das Ergebnis von den Unparteiischen bestätigt. Endgültig ist es damit jedoch nicht, denn die Rostocker Verantwortlichen legten nach der Partie Protest gegen die Wertung der Begegnung ein. Was war passiert? Die Hausherren hatten in der Pause moniert, dass ein Treffer des Hammers Jan-Lars Gaubatz beim Stand von 1:3 doppelt gezählt worden sei. 

Das Tor wurde jedoch nicht zurückgenommen. 

ASV-Geschäftsführer Franz Dressel kündigte bereits an, gegen einen Protest der Gastgeber anzugehen. Anfangs sah es noch nach einem deutlichen ASV-Erfolg aus, denn die Gäste führten bereits mit 9:2, und auch nach 52 Minuten war, das Team, das auf den verletzten Julian Possehl (Außenbandriss) verzichten musste, noch mit vier Treffern vorn, ehe es in letzter Sekunde den Ausgleich hinnehmen musste.

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