SKG Herringen trifft im Pokal-Viertelfinale auf Remscheid

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Liam Hages (Mitte) und der SKG wollen ins Pokal-Halbfinale einziehen.

HAMM - In der Rollhockey-Bundesliga setzten sich die Spieler des SK Germania Herringen am vergangenen Samstag deutlich mit 12:4 gegen Bison Calenberg durch und bauten damit ihre Erfolgsserie im Jahr 2014 weiter aus.

In der Rückrunde standen für den Deutschen Meister bisher sieben Punktspiele in der Bundesliga auf dem Plan – alle sieben gewann das Team, das am vergangenen Spieltag den Lohn für seine gute Arbeit erntete und den Sprung zurück an die Tabellenspitze schaffte. An diesem Wochenende nun ruht der Ball in der höchsten Spielklasse. Für die TSG Darmstadt aus der 2. Bundesliga Süd und sieben Mannschaft aus der 1. Liga bedeutet das aber keine Verschnaufpause, denn diese Teams sind noch im Pokalwettbewerb vertreten, in dem am Samstag das Viertelfinale auf dem Plan steht. Der SK Germania trifft dann auf Ligakonkurrent IRG Remscheid (18 Uhr/Glückauf-Halle), der sich im Achtelfinale nur knapp mit 7:5 beim Spitzenreiter der 2. Bundesliga West, HSV Krefeld, durchsetzte. Dank der Qualifikation für die European League erhielten der Sportklub Germania und die ERG Iserlohn in der ersten Runde ein Freilos. Im Achtelfinale standen die Herringer bei der zweiten Mannschaft des Bundesligisten RESG Walsum vor einer leichten Aufgabe. Souverän nahmen sie die Hürde zum Einzug ins Viertelfinale. Am Ende stand ein deutlicher 13:2-Erfolg für Herringen.

Direkt nach dem Match in der Walsumer Sporthalle erfolgte durch die Pokal-Staffelleiterin Marlies Heier die Auslosung der nächsten Runde. Nach der Auswärtshürde hofften die SKG-Spieler um Kapitän Lucas Karschau auf ein Heimspiel – und der Wunsch ging in Erfüllung. Die Verbands-Verantwortlichen zogen Herringen als erstes aus dem „Pott“ – mit Remscheid allerdings eine sehr schwere Aufgabe hinterher.

Im Vorjahr trafen beide Mannschaften in der Glückauf-Sporthalle erst eine Runde später, im Halbfinale, aufeinander. Mit einem 10:3-Sieg zogen die Germanen in die Cup-Finalspiele des Deutschen Rollsport und Inline-Verbandes (DRIV) ein.

Nach dem klaren Sieg der Herringer am Samstag in der Bundesliga ließ Trainer Detlef Schulz erst einmal die Dienstags-Trainingseinheit ausfallen, ehe er mit der Vorbereitung auf das Viertelfinale begann. „Gegen Calenberg mussten wir mit drei angeschlagenen Spielern in das Match gehen. Eine Trainingseinheit weniger mit Blick auf die nächste schwere Aufgabe geht daher in Ordnung“, sagt Schulz und hofft, dass seine Spieler Kräfte für die anstehenden Aufgaben gesammelt haben. „Wir haben in der laufenden Saison wieder hohe Ziele, wir wollen in beiden Wettbewerben – im Pokal und in der Deutschen Meisterschaft – in die Finalspiele einziehen.“

Mit dem Heimvorteil sieht Schulz seine Mannschaft am Samstag in der Favoritenrolle. Mit der IRG Remscheid erwarten die Herringer indes den Tabellendritten der Bundesliga. Der Gegner hat ebenfalls einen guten Lauf und erspielte sich in den vergangenen Meisterschafts-Begegnungen wichtige Punkte. Nach dem klaren Sieg der Remscheider beim heimstarken Team von Valkenswaardse RC sind die Germanen gewarnt. Schulz erwartet ein spannendes Match um den Sprung in die nächste Runde: „Der Pokal hat seine eigenen Gesetze. Aber wir werden den Gegner nicht unterschätzen. Mit einer offensiven Aufstellung wollen wir über ein schnelles Tempospiel den Gegner von Beginn an unter Druck setzen und über eine frühe Führung die Tür zum Einzug ins Halbfinale öffnen.“ Schließlich soll auf dem Weg ins Endspiel nichts dem Zufall überlassen werden. - mb

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