SKG Herringen vor hoher Hürde in Calenberg

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Voll konzentriert gehen die Herringer in die schwere Partie gegen Calenberg.

HAMM -  Einen perfekten Spieltag in der Rollhockey-Bundesliga erlebte der SK Germania Herringen am vergangenen Wochenende. Die Verfolger der Germanen, die ERG Iserlohn und der SC Bison Calenberg, kassierten jeweils eine Schlappe, während die Herringer ihre Aufgabe beim Valkenswaardse RC souverän mit 10:1 lösten.

Als einziger Verein des Spitzentrios holten die Germanen damit drei Punkte. Mit 38 Zählern stehen die Hammer wieder alleine an der Tabellenspitze, gefolgt von Iserlohn (35) und Calenberg (32).

Bereits am Samstag, dem vorletzten Spieltag der Rückrunde in der Bundesliga, kann sich der SKG somit vorzeitig den ersten Platz sichern – und damit die ideale Ausgangsposition vor dem Beginn der Finalrunde um die Deutsche Meisterschaft verschaffen.

Allerdings ist die Hürde hoch. Am Samstagmittag treten die Herringer die Fahrt nach Niedersachsen an. Um 18 Uhr erfolgt der Anstoß beim Tabellendritten Calenberg. Bereits vor dem Anpfiff der Partie blicken Germanen-Trainer „Alfredo“ Meier und die Spieler gespannt nach Hessen. Beim RSC Darmstadt treten die Iserlohner bereits um 15.30 Uhr an und stehen nach der Heimschlappe gegen Düsseldorf mächtig unter Druck. Für die Sauerländer ist nur bei einem Sieg in Darmstadt der erste Platz noch möglich. Aber auch der RSC benötigt die Zähler. Nach einer starken Rückrunde haben sich die Hessen auf den sechsten Platz vorgearbeitet und liegen nur noch einen Zähler hinter dem RSC Cronenberg. Damit bietet der 17. Spieltag in der Rollhockey-Bundesliga reichlich Zündstoff.

Unabhängig vom Ausgang des Duells in Darmstadt können die Germanen aus eigener Kraft die Punkterunde als Tabellenerster abschließen. Dazu würden vier Zähler aus den beiden abschließenden Begegnungen in Calenberg und gegen den Aufsteiger HSV Krefeld reichen.

In Niedersachsen erwartet Hans-Werner Meier allerdings eine enge Partie. Bison, das in dem ehemaligen Herringer Milan Brandt über einen herausragenden Torschützen verfügt, hat bisher eine überraschend starke Saison gespielt. Besonders imposant ist die Heimbilanz des SKG-Gastgebers: Als einziges Team der Eliteklasse hat Calenberg auf eigenem Parkett noch keine Niederlage kassiert. Diese Serie möchte der Deutsche Meister liebend gerne beenden. Zumindest das nötige Selbstvertrauen ist vorhanden: Nach dem klaren Erfolg in Valkenswaard fahren die Herringer mit breiter Brust nach Springe.

Zur Vorbereitung auf das Match beim Drittplatzierten musste Meier bei den Übungseinheiten allerdings auf einige Spieler seines Kaders verzichten. Kleinere Verletzungen und die Wechselschichten von drei Akteuren sorgten für viel Platz beim Training. Für Samstag steht Meier aber bis auf den verletzten Dominik Brandt und Marcel Stork der komplette Kader zur Verfügung. - mb

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