Keine Verschnaufpause für den SK Germania Herringen

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Maurice Michler muss pausieren.

HAMM - In der Rollhockey-Bundesliga ruht der Spielbetrieb am Wochenende, doch für die Akteure des SK Germania Herringen bedeutet das dennoch keine Verschnaufpause. Das Achtelfinale im DRIV-Pokal beim Tabellenletzten der Regionalliga West, HSV Krefeld II, steht am Samstag (15.30 Uhr) auf dem Terminplan.

Und auch in diesem Wettbewerb haben sich die Germanen – genau wie in der Meisterschaft – große Ziele gesteckt. „Wir wollen den Pokal verteidigen“, sagt Hans-Werner Meier. „Daher können wir uns nicht ausruhen.“

Denn auch wenn Krefeld die Herringer auf dem Papier vor eine Aufgabe stellt, die für einen Deutschen Meister durchaus locker lösbar sein sollte, erwartet der SKG-Trainer eine Gastgeber-Mannschaft, die hoch motiviert in die Partie gehen und jede Menge Erfahrung mitbringen wird. „Ich gehe davon aus, dass die ganzen Routiniers bei Krefeld auflaufen werden“, sagt der Coach. „Von daher müssen wir genauso vorsichtig agieren, als wenn es sich um ein normales Bundesligaspiel handeln würde. Ausruhen oder gar mit halber Kraft agieren – das geht da nicht.“

Immerhin bewies die Mannschaft zuletzt beim 8:5-Heimsieg in der Liga gegen die RESG Walsum, dass sie sich in guter Verfassung befindet, auch wenn Kevin Karschau seine hartnäckige Erkältungskrankheit noch in den Knochen steckte. Am Dienstag hinterließ der Nationalspieler im Training schon wieder einen guten Eindruck. „Aber er muss sicher erst wieder langsam zu seiner Bestform zurückfinden“, erwartet Meier noch keine Wunderdinge von Karschau.

Nicht in Krefeld auflaufen wird dagegen Torhüter Maurice Michler. „Er klagt über Rückenschmerzen und hat eine Entzündung im Bizeps“, sagt sein Trainer. „Daher wird er aussetzen müssen. Aber die anderen sind fit.“

Trotz aller gebotener Vorsicht erwägt Meier, seine Startformation in der Pokalpartie etwas zu verändern. „Es könnte gut sein, dass ich da ein wenig kombiniere“, macht er deutlich. „Vielleicht nehme ich zwei aus der ersten Formation und packe dann noch zwei von den Spielern dazu, die sonst nicht so viele Spielanteile bekommen. Aber das werde ich mir im Training noch einmal genau ansehen.“ - güna

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