Rollhockey

Schwere Aufgabe für Herringen in den Playoffs

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Der SGK mit Robin Schulz trifft auf Iserlohn.

Hamm - Damit hatten die Spieler und Verantwortlichen des Rollhockey-Bundesligisten SK Germania Herringen nun wahrlich nicht gerechnet. Sie waren davon ausgegangen, dass sie im Playoff-Viertelfinale auf den RSC Darmstadt treffen. Doch nun muss sich das Team von Trainer Christian Zarod in der ersten Runde im Kampf um die Deutsche Meisterschaft mit Titelverteidiger ERG Iserlohn auseinandersetzen. 

Die Darmstädter hatten am vergangenen Wochenende beim letzten Spieltag der Normalrunde überraschend mit 5:6 gegen den Drittletzten aus Recklinghausen verloren und waren dadurch auf Platz sieben der Tabelle abgerutscht, während die Iserlohner durch den 11:2-Heimerfolg über Schlusslicht Moskitos Wuppertal unverhofft auf Rang sechs hochrückten. „Das Spiel der Darmstädter ist mit einem merkwürdigen Ergebnis zuende gegangen“, wunderte sich auch der SKG-Vorsitzende Michael  Brandt. 

Für die Herringer um Toptorjäger Kevin Karschau bedeutet dies, dass sie einmal mehr auf den Erzrivalen aus dem Sauerland treffen – dieses Mal aber nicht im Endspiel, sondern bereits im Viertelfinale. In den Jahren 2012 bis 2016 hatte die Finalpaarung fünfmal in Folge Herringen gegen Iserlohn geheißen, wobei zweimal die Germanen und dreimal die ERG triumphiert hatten. „Das heißt, dass die beiden stärksten Vereine der vergangenen Jahre gegeneinander spielen. Und dass eines dieser Schwergewichte schon früh ausscheiden wird“, meint Brandt – und hofft, dass sich der SKG so wie zuletzt in der Bundesliga behaupten wird. 

In der Normalrunde hatten die Herringer beide Partien zu ihren Gunsten entscheiden und gehen daher leicht favorisiert in das Aufeinandertreffen. Allerdings haben die Iserlohner in der Vergangenheit immer wieder bewiesen, dass sie auf den Punkt topfit sind, wenn die Playoffs beginnen. „Wenn man den Titel holen will, ist es letztlich egal, gegen wen man in welcher Runde spielt. Da muss man jeden Gegner schlagen“, betont Brandt. „Aber Iserlohn ist natürlich eine Hausnummer. Bei uns sind jedoch alle Akteure fit, so dass wir uns gute Chancen ausrechnen. Das geht aber nur, wenn wir zu 100 Prozent unsere Leistung bringen.“ 

Spiel eins dieser best-of-three-Serie findet am kommenden Samstag um 15.30 Uhr in Iserlohn statt. Die zweite Partie wird eine Woche später zur gleichen Zeit in der Glückauf-Sporthalle angepfiffen. Sollte eine dritte Begegnung vonnöten sein, wird diese einen Tag später am Sonntag ebenfalls um 15.30 Uhr an der Schachtstraße ausgetragen.

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